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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg, Drucksache G-26/003

Ein großer Landschaftspark soll den neuen Stadtteil Dietenbach in Freiburg künftig prägen und für Erholung, Klimaanpassung und Naturschutz zugleich sorgen. Am Dienstag, 28. April 2026, berät der Freiburger Gemeinderat über das Gestaltungskonzept für die Dietenbachaue als einen der wichtigsten Freiräume des neuen Quartiers.

Nach Angaben der Stadt ist die Dietenbachaue als rund 9,5 Hektar großer Stadtteilpark geplant. Der Grünzug soll sich auf etwa einem Kilometer Länge durch den neuen Stadtteil ziehen und später ein zentraler Naherholungsraum für rund 16.000 Menschen werden. Gleichzeitig hat das Gebiet eine wichtige Funktion für Frischluft, Kaltluftzufuhr und Biotopverbund.

Im Mittelpunkt der Vorlage stehen vor allem die künftigen Projekte. Die Dietenbachaue soll in vier Zonen gegliedert werden: Bereiche zum Schutz sensibler Natur am Gewässer, Übergangszonen mit Wegen und Sitzmöglichkeiten, intensiv nutzbare Parkwiesen für Freizeit und Bewegung sowie Promenaden und Treffpunkte mit Spiel- und Aufenthaltsflächen. Vorgesehen sind unter anderem barrierearme Wege, naturnahe Sitzelemente, terrassierte Aufenthaltsbereiche, ein Spielplatz und ein kleiner Platz mit Außengastronomie sowie konsumfreien Zonen.

Die Stadt betont, dass der Park abschnittsweise entstehen wird und sich am Baufortschritt im neuen Stadtteil orientiert. Der erste Abschnitt soll bereits mit dem Bezug der ersten Wohnungen im Quartier Am Frohnholz in seinen Grundzügen nutzbar sein. Weitere Teile werden erst umgesetzt, wenn mehr Menschen in Dietenbach leben. Für einzelne Bereiche wie Spielplatz und Aufenthaltsorte ist zudem eine Beteiligung von künftigen Nutzerinnen und Nutzern geplant, auch mit Kindern und Jugendlichen.

Schon jetzt steht fest, dass ökologische Vorgaben den Rahmen setzen. Laut Stadt dürfen Hochwasserabfluss, Retentionsräume und geschützte Biotope nicht beeinträchtigt werden. Deshalb soll die Natur nicht nur erhalten, sondern durch zusätzliche Pflanzungen, Langgraswiesen und naturnahe Uferbereiche weiterentwickelt werden. Auch ein Pflegekonzept soll folgen, damit Erholung und Naturschutz langfristig zusammenpassen.

Der Beschluss jetzt ist damit vor allem ein Grundsatzbeschluss für die nächsten Planungsschritte. Das Konzept soll als Grundlage für Bauleitplanung und detaillierte Freiraumplanung dienen und den Charakter des Parks für die kommenden Jahre festlegen.

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