FREIBURG

Freiburg: Diakoniekrankenhaus erhält erneut Gold im Patient Blood Management

Das Evangelische Diakoniekrankenhaus Freiburg ist erneut für seinen Umgang mit Bluttransfusionen und körpereigenen Blutreserven ausgezeichnet worden. Beim sogenannten Patient Blood Management erreicht die Klinik nach eigenen Angaben 86 Prozent der geprüften Kernmaßnahmen und erhält damit erneut den Gold-Status. Das Zertifikat gilt bis 2028.

Nach Angaben des Krankenhauses gehört es damit zu drei Kliniken in Baden-Württemberg, die diese Zertifizierungsstufe halten. Vergeben wird die Auszeichnung vom Deutschen Netzwerk Patient Blood Management.

Das Behandlungskonzept soll unnötige Bluttransfusionen vermeiden. Dazu wird beispielsweise vor geplanten Operationen geprüft, ob eine Blutarmut vorliegt und behandelt werden sollte. Während eines Eingriffs kommen blutsparende Verfahren zum Einsatz, um den Blutverlust möglichst gering zu halten.

Bluttransfusionen bleiben insbesondere bei schweren Operationen und Notfällen ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Versorgung. Gleichzeitig können sie mit Risiken verbunden sein. Das Patient Blood Management setzt deshalb darauf, Fremdblut nur einzusetzen, wenn es medizinisch notwendig ist.

Bei der Zertifizierung wird überprüft, wie umfassend die entsprechenden Maßnahmen im Klinikalltag umgesetzt werden. Das Freiburger Diakoniekrankenhaus hat den Gold-Status nun erneut bis 2028 erhalten.

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