Die Ampelanlage an der Kreuzung Eschholzstraße/Carl-Kistner-Straße in Freiburg wird ab Montag, 5. Oktober, umfassend modernisiert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich zwei Wochen. Währenddessen sollen Ersatzampeln dafür sorgen, dass der Verkehr weiterhin wie bisher läuft.
Ein Schwerpunkt vom Umbau liegt auf der Barrierefreiheit. Sämtliche Querungen der Kreuzung werden für blinde Menschen und Menschen mit Sehbehinderung verbessert.
Künftig zeigen akustische Signale an, wenn die Fußgängerampel Grün zeigt. Zusätzlich werden vibrierende Taster eingebaut. Damit können Betroffene die Grünphase auch ertasten.
Neue LED-Technik für die Ampeln
Das Garten- und Tiefbauamt tauscht im Zuge der Arbeiten außerdem die bisherigen Signalgeber gegen moderne LED-Technik aus. Die neuen Ampeln benötigen nach Angaben der Stadt weniger Strom und sollen dadurch die CO₂-Emissionen reduzieren.
Auch die technische Steuerung der Kreuzung wird erneuert. Das Steuergerät soll auf den aktuellen Stand gebracht und vollständig an den Verkehrsrechner angeschlossen werden.
Dadurch kann die Stadt die Ampelanlage künftig besser auf Störungen überwachen. Kurzfristige Anpassungen sollen außerdem aus der Ferne möglich sein.
130.000 Euro für die Modernisierung
Die gesamten Arbeiten an der Ampelanlage kosten nach Angaben der Stadt rund 130.000 Euro.
Größere Einschränkungen für den Verkehr kündigt die Stadt während der voraussichtlich zweiwöchigen Bauphase nicht an. Ersatzampeln sollen dafür sorgen, dass der Verkehr an der Kreuzung weiterläuft.







