(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg
Der erste Abschnitt vom neuen Radschnellweg RS6 in Freiburg ist fertiggestellt. Im Stadtteil Neuburg können Radfahrende jetzt auf rund 500 Metern erstmals erleben, wie die neue Verbindung nach Waldkirch und Emmendingen künftig aussehen soll.
Die Bauarbeiten in der Stadtstraße hatten nach dem Spatenstich Ende November 2025 begonnen. Der Abschnitt ist jetzt als Fahrradstraße ausgewiesen. Autos dürfen die Strecke weiterhin nutzen, gelten dort aber laut Stadt ausdrücklich nur noch als Gäste.
Besonders auffällig sind die neuen grünen Markierungen auf der Fahrbahn. Sie kennzeichnen den Verlauf des RS6 und sollen künftig durchgehend bis nach Waldkirch und Emmendingen führen. Neu ist außerdem ein gepflasterter Mittelstreifen. Damit will die Stadt erreichen, dass Autos langsamer fahren, obwohl die Straße breit genug für den Begegnungsverkehr von Linienbussen bleibt.
Auch an den Kreuzungen gibt es Änderungen. Mehrere sogenannte Gehwegüberfahrten sollen für mehr Sicherheit sorgen. Dabei bleibt der Gehweg durchgehend auf gleicher Höhe, während abbiegende Fahrzeuge über eine kleine Rampe fahren müssen. Laut Stadt zeigen Untersuchungen, dass Autofahrer dadurch langsamer abbiegen und Vorfahrtsregeln besser erkannt werden.
Zusätzlich entstanden barrierefreie Querungsstellen, ein neuer Zebrastreifen sowie vier neue Baumquartiere. Rund 200 Quadratmeter Fläche wurden entsiegelt.
Die nächsten Bauarbeiten am RS6 sollen laut Stadt Freiburg in der zweiten Junihälfte westlich des Stadtgartens beginnen.





