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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Bad Krozingen (Beschlussvorlagen 39/2026 & 47/2026)

Digitale Gemeinderatssitzungen und KI-gestützte Protokolle könnten in Bad Krozingen bald Realität werden. Der Gemeinderat beschäftigt sich am Dienstag, 12. Mai 2026, gleich mit mehreren Vorlagen zur weiteren Digitalisierung der Gremienarbeit.

Die Stadtverwaltung schlägt vor, öffentliche Sitzungen künftig per Livestream zu übertragen und digitale beziehungsweise hybride Sitzungen weiter vorzubereiten. Möglich geworden ist das durch eine Änderung der Gemeindeordnung Baden-Württemberg seit September 2025. Demnach können Gemeinderäte dauerhaft digital oder hybrid tagen. Für öffentliche Sitzungen gilt allerdings weiterhin, dass der Vorsitzende vor Ort anwesend sein muss.

Nach Angaben der Verwaltung wären im Ratssaal technische Erweiterungen nötig. Für hybride Sitzungen werden die einmaligen Kosten auf rund 20.500 Euro geschätzt. Für einen Livestream würden zusätzlich etwa 5.500 Euro anfallen. Ausschüsse könnten dagegen bereits jetzt im technisch ausgestatteten Besprechungsraum im Rathausneubau digital oder hybrid stattfinden.

Außerdem soll künftig eine KI-Software des Herstellers SpeechMind die Sitzungsprotokolle unterstützen. Laut Stadtverwaltung könnte sich der Aufwand für die Protokollerstellung dadurch um bis zu 70 Prozent reduzieren. Die Software wandelt Audioaufnahmen der Sitzungen automatisch in Text um, die Protokolle werden anschließend weiterhin von Mitarbeitenden geprüft und freigegeben.

Bürgerfragen sollen laut Vorlage nicht aufgezeichnet werden. Die Stadt verweist zudem auf Datenschutzregelungen und eine Verarbeitung der Daten ausschließlich innerhalb der EU.

(Symbolbild KI-generiert)

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