FREIBURG

Freiburg-Rieselfeld: Gehölzarbeiten für bedrohte Vogelarten – Wege zeitweise eingeschränkt

Im Naturschutzgebiet Rieselfeld in Freiburg beginnen ab Mitte November 2026 Pflegearbeiten zum Schutz gefährdeter Tierarten. Dabei werden dichte Gehölzreihen aufgelockert, um mehr offene Lebensräume zu schaffen. Während der Arbeiten kann es zu Einschränkungen auf Fuß- und Radwegen kommen.

Das Regierungspräsidium Freiburg führt die Maßnahmen gemeinsam mit dem Umweltschutzamt und dem Forstamt der Stadt Freiburg durch.

Mehr Platz für gefährdete Vogelarten

Hintergrund ist, dass hohe und dichte Gehölzreihen den Lebensraum bestimmter Vogelarten zunehmend einschränken.

Dazu gehört die stark gefährdete Grauammer. Sie benötigt offene Landschaften mit einzelnen Bäumen und Sträuchern.

Deshalb sollen die bestehenden Gehölzreihen gezielt aufgelockert werden.

„Hohe, dichte Gehölzreihen im Naturschutzgebiet Rieselfeld schränken den Lebensraum von stark gefährdeten Vogelarten ein“, erklärt Bernd Künemund vom Naturschutzreferat des Regierungspräsidiums.

Markante Bäume bleiben erhalten

Die Arbeiten bedeuten nicht, dass sämtliche Gehölze entfernt werden.

Markante Eichen, Feldahornbäume und artenreiche Strauchgruppen sollen ausdrücklich erhalten bleiben.

Ziel ist eine abwechslungsreiche, offene Landschaft, die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten geeignete Lebensbedingungen bietet.

Einschränkungen auf Rad- und Fußwegen möglich

Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass während der Pflegearbeiten einzelne Fuß- und Radwege zeitweise beeinträchtigt sein können.

Welche Wege konkret betroffen sind, wird in der Mitteilung nicht genannt.

Je nach Witterung sollen Anfang 2027 weitere Pflegemaßnahmen folgen.

Bild: Regierungspräsidium Freiburg

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