Die Gemeinde Kappelrodeck im Ortenaukreis setzt bei ihrer Gasversorgung weiterhin auf Badenova Netze. Beide Seiten haben einen neuen Gaskonzessionsvertrag für die kommenden 20 Jahre abgeschlossen. Damit ist geregelt, auf welcher vertraglichen Grundlage das Unternehmen das örtliche Gasnetz betreibt und weiterentwickelt.
Das Netz ist rund 18 Kilometer lang und verfügt über 286 Anschlüsse. Darüber werden Haushalte, Gewerbebetriebe und Industrie mit Erdgas versorgt.
Rund 32 Millionen Kilowattstunden Gas pro Jahr
Nach Angaben der Gemeinde werden über das Kappelrodecker Gasnetz jährlich rund 32 Millionen Kilowattstunden Erdgas verteilt.
Mit dem neuen Vertrag setzen die Gemeinde und Badenova Netze ihre langjährige Zusammenarbeit fort.
Ein Gaskonzessionsvertrag regelt, unter welchen Bedingungen ein Netzbetreiber öffentliche Straßen und Wege für seine Gasleitungen nutzen darf. Für die Gemeinde schafft er die Grundlage für den weiteren Netzbetrieb.
Gasleitungen könnten künftig auch Wasserstoff transportieren
Bürgermeister Stefan Hattenbach sieht in dem bestehenden Leitungsnetz auch eine mögliche Bedeutung für die künftige Energieversorgung.
Nach seiner Einschätzung könnte die Infrastruktur langfristig dazu beitragen, klimafreundlichere Energieträger wie grünen Wasserstoff zu transportieren und zu verteilen.
Eine konkrete Umstellung des Kappelrodecker Gasnetzes auf Wasserstoff wird mit dem Vertrag allerdings nicht angekündigt.
Der neue Vertrag soll zunächst den zuverlässigen Betrieb der bestehenden Infrastruktur und deren Weiterentwicklung ermöglichen.

