Das Elztalmuseum in Waldkirch hat den Kunstraum seiner Dauerausstellung „Talgeschichten“ neu gestaltet. Neun Gemälde aus dem Museumsdepot sind jetzt wieder öffentlich zu sehen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Frauen in der Kunst dargestellt werden und was die Bilder über gesellschaftliche Rollen und Lebenswelten erzählen.
Der Raum war zuvor Teil der Sonderausstellung „Kindheit im Elztal“. Mit der neuen Präsentation rücken unterschiedliche Frauenporträts in den Fokus.
Neun Gemälde zeigen unterschiedliche Frauenbilder
Die Ausstellung verbindet repräsentative Porträts mit persönlicher wirkenden Darstellungen und Alltagsszenen. Dabei geht es unter anderem um gesellschaftliche Stellung, Selbstverständnis und die Bedeutung von Kleidung.
Auch Bilder von Räumen, die weibliche Lebenswelten zeigen, ohne Frauen selbst abzubilden, gehören zur Auswahl. Doppelporträts lenken den Blick auf Beziehungen zwischen den dargestellten Personen.
Mit der Neugestaltung macht das Museum Werke zugänglich, die zuvor im Depot aufbewahrt wurden.
Drei Veranstaltungen begleiten die Ausstellung
Zur neuen Präsentation bietet das Elztalmuseum ein Begleitprogramm mit kreativen Angeboten an.
Am Donnerstag, 21. Januar 2027, und am Montag, 8. März 2027, findet jeweils von 17:30 bis 19:30 Uhr die Veranstaltung „Mal abends!“ statt. Nach einer Führung durch den Kunstraum können die Teilnehmenden eigene Porträts gestalten. Künstlerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Am Sonntag, 7. März 2027, lädt das Museum von 14 bis 16 Uhr zum Familiensonntag unter dem Titel „Wer bin ich und was macht mich aus?“ ein.
Dabei beschäftigen sich Kinder und Erwachsene mit Porträts von Waldkircher Künstlerinnen und Künstlern. Anschließend können sie in der Museumswerkstatt eigene Selbstporträts gestalten.
Die Teilnahme am Familiensonntag ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bild: Stadt Waldkirch

