Pedestrians with umbrellas walking down a wet, cobblestone street blocked by red barriers in a narrow shopping lane.
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Waldkirch: Stadt will bei Fahrzeugsperren für Veranstaltungen 111.000 Euro sparen

Die Stadt Waldkirch will Veranstaltungen in der Innenstadt künftig mit mobilen Fahrzeugsperren und Betonpollern absichern. Dafür sollen rund 203.000 Euro ausgegeben werden. Das sind etwa 111.000 Euro weniger als bisher vorgesehen. Über die Änderung des Sicherheitskonzepts entscheidet der Gemeinderat am Mittwoch, 4. November 2026.

Die Schutzmaßnahmen sind vor allem für Veranstaltungen auf dem Marktplatz und in der Langen Straße gedacht. Sie sollen verhindern, dass Fahrzeuge unerlaubt in Veranstaltungsbereiche fahren können.

Betonpoller statt zusätzlicher mobiler Sperren

Im April hatte der Gemeinderat ein umfangreicheres Schutzkonzept beschlossen. Vorgesehen waren damals sechs Zufahrtsschutzelemente des Typs „Armis One“ und 29 Elemente des Typs „Armis Go“. Die Kosten lagen bei rund 314.000 Euro.

Nun schlägt die Verwaltung eine günstigere Variante vor. Die sechs „Armis One“-Elemente und zehn „Armis Go“-Elemente sollen weiterhin angeschafft werden. Für die Absicherung der Nebenstraßen sind stattdessen 20 Betonpoller vorgesehen.

Die geplanten Ausgaben verteilen sich auf 104.000 Euro für „Armis One“ einschließlich Transport- und Lagerpaletten, 89.000 Euro für „Armis Go“ und 10.000 Euro für die Betonpoller.

Rettungswege sollen frei bleiben

An den Hauptzufahrten sollen weiterhin bewegliche Sperren eingesetzt werden, die sich für Feuerwehr und Rettungsdienste öffnen lassen.

Die Betonpoller sind für Nebenstraßen vorgesehen, die auf den Marktplatz oder die Lange Straße führen. Dazu gehören unter anderem die Gartenstraße, die Eckstraße, die Schulstraße, die Engelstraße, die Turmstraße, die Schusterstraße und die Damenstraße.

Nach Angaben der Stadtverwaltung wurde das geänderte Konzept mit der Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr Waldkirch abgestimmt. Grundsätzliche Bedenken bestehen demnach nicht.

Die Feuerwehr sieht starre Hindernisse zwar kritisch, stimmt ihrem vorübergehenden Einsatz während Veranstaltungen aber zu, weil die Rettungswege gewährleistet bleiben sollen.

Schutz für Fasnet und weitere Veranstaltungen

Die Sperren sollen beispielsweise bei der Fasnet oder bei verkaufsoffenen Sonntagen eingesetzt werden.

Ein weiterer Vorteil der Betonpoller ist laut Verwaltung die Lagerung: Anders als die technisch aufwendigeren mobilen Sperren können sie im Freien stehen.

Für den Zufahrtsschutz sind im Nachtragshaushalt 2026 insgesamt 314.000 Euro vorgesehen. Wird das neue Konzept beschlossen, sollen davon nur 203.000 Euro benötigt werden.

Die Stadtverwaltung empfiehlt dem Gemeinderat deshalb, den bisherigen Beschluss zu ändern und die günstigere Variante umzusetzen.

Bild: Marcel Hiller, BreisgauLIVE (Archivbild aus Freiburg)

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