Die für morgen, Samstag, 31. Oktober 2026, angekündigte Demonstration unter dem Motto „Gen Z regelt“ in Freiburg ist inzwischen offiziell angemeldet. Die anmeldende Privatperson rechnet mit rund 2.500 Teilnehmern. Wie viele Menschen tatsächlich kommen werden, ist noch offen.
Das bestätigte die Stadt Freiburg auf Anfrage von BreisgauLIVE. Auch das Polizeipräsidium Freiburg bestätigte die Anmeldung in einem Telefonat mit unserer Redaktion.
Nach Angaben von Stadt und Polizei gibt es nach wie vor keine Hinweise darauf, dass die Versammlung unfriedlich verlaufen könnte.
Demonstrationszug führt durch die Innenstadt
Die Versammlung beginnt am Samstag um 14 Uhr. Für 14.30 Uhr ist der Start eines Demonstrationszugs durch die Freiburger Innenstadt vorgesehen.
Die angemeldete Route führt über folgende Straßen und Plätze:
- Rotteckring
- Fahnenbergplatz
- Friedrichring
- Europaplatz
- Kaiser-Joseph-Straße
- Martinstor
- Rempartstraße
- Platz der Alten Synagoge
Auf dem Platz der Alten Synagoge ist eine Abschlusskundgebung vorgesehen. Die Versammlung soll gegen 16.30 Uhr enden.
Entlang der Strecke müssen Verkehrsteilnehmer und Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs mit vorübergehenden Einschränkungen rechnen.
Polizei mit starken Kräften im Einsatz
Wie Polizeisprecher Michael Schorr im Gespräch mit BreisgauLIVE erklärte, bereitet sich die Polizei intensiv auf die Demonstration vor.
Dazu gehört auch die Auswertung von Nachrichten und öffentlichen Aufrufen im Vorfeld. Nach Angaben der Polizei liegen derzeit keine Erkenntnisse vor, die auf einen unfriedlichen Verlauf in Freiburg oder Lörrach hindeuten.
Für den Einsatz in Freiburg sind starke Polizeikräfte vorgesehen. Zusätzlich wurden Kräfte des Polizeipräsidiums Einsatz angefordert. Auch eigene Alarmkräfte stehen bereit.
Die Polizei betont, dass sich die Lage bei jeder größeren Versammlung verändern könne. Darauf sei sie vorbereitet.
Kooperation und Deeskalation stehen im Vordergrund
Nach Einschätzung der Polizei verliefen Demonstrationen in Freiburg bislang weitgehend friedlich. Daran soll auch bei der angekündigten Versammlung angeknüpft werden.
Im Mittelpunkt des Einsatzkonzepts stehen nach Angaben des Polizeipräsidiums die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen und eine deeskalierende Vorgehensweise.
Bei Gewalt oder Sachbeschädigungen werde die Polizei allerdings konsequent einschreiten.
Tatsächliche Teilnehmerzahl noch unklar
Die angemeldeten 2.500 Teilnehmer sind eine Schätzung der anmeldenden Privatperson und keine bestätigte Teilnehmerzahl.
Auch der Veranstalter kann laut Polizei derzeit nicht konkret sagen, wie viele Menschen dem Aufruf tatsächlich folgen werden. Eine höhere Beteiligung demnach ist möglich. Rund 4.000 Menschen haben sich auf einem Online-Portal zum Streikaufruf im Vorfeld für Freiburg angemeldet.
Die meisten Anmeldungen würden sich auf die Ballungsräume in Baden-Württemberg rund um Stuttgart beziehen
Stadt und Polizei stehen nach eigenen Angaben weiterhin in engem Austausch.

