Mehr als 300 Beschäftigte des Zentrums für Psychiatrie (ZfP) Emmendingen haben sich an einem dreijährigen Projekt zur Verbesserung von Arbeitsabläufen und Zusammenarbeit beteiligt. Dabei entstanden rund 160 Initiativen, mit denen Mitarbeitende eigene Ideen für Veränderungen in ihren Arbeitsbereichen entwickelten.
Das Projekt lief vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2026. Ziel war es, Beschäftigte besser auf Veränderungen in der Arbeitswelt des Gesundheitswesens vorzubereiten und ihnen mehr Möglichkeiten zur eigenverantwortlichen Gestaltung ihrer Arbeit zu geben.
Mehr als 12.000 Stunden für Schulungen und Workshops
Nach Angaben des ZfP beteiligten sich Beschäftigte aus verschiedenen Berufsgruppen und Hierarchieebenen an Schulungen, Workshops und weiteren Angeboten.
Insgesamt kamen dabei mehr als 12.000 Stunden zusammen. Im Mittelpunkt standen neue Arbeitsmethoden, eigenverantwortliches Arbeiten und eine stärkere Beteiligung der Mitarbeitenden an betrieblichen Veränderungen.
Das Projekt wurde gemeinsam mit der Business Academy Marburg GmbH umgesetzt.
Förderung durch Bund und Europäische Union
Finanziell unterstützt wurde das Vorhaben durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus).
Die Förderung erfolgte im Rahmen des Programms „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten: weiterbilden und Gleichstellung fördern“.
Zum Abschluss fand am 30. September eine Veranstaltung bei der Gewerkschaft ver.di in Freiburg statt. Dort wurden die Erfahrungen und Ergebnisse mit Vertretern der Gesundheitsbranche besprochen.
Ergebnisse sollen langfristig genutzt werden
Das ZfP will die Erkenntnisse aus dem Projekt auch nach dessen Abschluss nutzen. Sie sollen insbesondere in die Weiterbildung von Beschäftigten und die Entwicklung von Führungskräften einfließen.
Damit möchte die Einrichtung die Zusammenarbeit, Eigenverantwortung und Beteiligung ihrer Mitarbeitenden langfristig stärken.
Das ZfP Emmendingen beschäftigt an seinen verschiedenen Standorten mehr als 2.000 Menschen und bietet psychiatrische Behandlungen und Betreuungsangebote in Südbaden an.
Bild: Marcel Hiller, BreisgauLIVE vor Ort

