Das Telekommunikationsunternehmen WEtell aus Freiburg steigt ins Festnetzgeschäft ein. Ab sofort bietet die Firma Glasfaser-Tarife für Internet und Telefonie an – zunächst ausschließlich im Freiburger Vorwahlgebiet 0761 und dort, wo bereits ein Glasfaseranschluss verfügbar ist.
Das Unternehmen ist seit 2020 mit Mobilfunktarifen auf dem deutschen Markt vertreten. Mit dem neuen Angebot will WEtell nach eigenen Angaben zunächst Erfahrungen in Freiburg sammeln. Später ist eine Ausweitung auf weitere Regionen geplant. Wann das geschehen soll, nennt das Unternehmen nicht.
Tarife mit bis zu 1.000 Mbit/s
Angeboten werden verschiedene Geschwindigkeiten von 150 bis 1.000 Megabit pro Sekunde im Download. Die Verträge sollen monatlich kündbar sein. Für die technische Anbindung arbeitet WEtell mit dem Düsseldorfer Unternehmen STROTH Telecom zusammen, das bereits beim Mobilfunkangebot des Freiburger Anbieters beteiligt ist.
WEtell nennt Nachhaltigkeit als Teil des Angebots
Nach eigenen Angaben will WEtell auch beim Festnetz seine bisherige Unternehmensausrichtung fortsetzen. Dazu sollen die durch die Nutzung entstehenden CO₂-Emissionen berechnet und über CO₂-Senken mit Pflanzenkohle ausgeglichen werden.
Das Unternehmen verweist außerdem auf Investitionen in erneuerbare Energien. Unter anderem war WEtell nach eigenen Angaben finanziell am Repowering von Windrädern auf dem Freiburger Roßkopf beteiligt.
Zunächst auf Freiburg begrenzt
Das Glasfaserangebot ist vorerst auf Anschlüsse mit der Vorwahl 0761 beschränkt. Voraussetzung ist, dass am jeweiligen Standort bereits Glasfaser verfügbar ist. Ob und wann WEtell sein Festnetzangebot bundesweit ausweitet, ist derzeit offen.
Bild: WEtell GmbH

