Monika Toussaint aus Endingen ist für ihr jahrzehntelanges Engagement für Opfer von Straftaten mit der Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet worden. Landrat Hanno Hurth überreichte ihr die Auszeichnung am Mittwochabend im Landratsamt Emmendingen.
Toussaint engagiert sich seit 2001 ehrenamtlich beim WEISSEN RING. Seit November 2005 leitet sie die Außenstelle Emmendingen/Breisgau-Hochschwarzwald. Das ehrenamtliche Team ist in dieser Zeit nach Angaben des Landratsamts von drei auf inzwischen 15 Mitarbeiter gewachsen.
Die Außenstelle begleitet jährlich mehr als 100 Opfer schwerer Straftaten und deren Angehörige. Die Ehrenamtlichen unterstützen die Betroffenen unter anderem bei der Orientierung nach einer Straftat und begleiten sie auch bei Gerichtsverfahren.
Neben der direkten Opferhilfe arbeitet Toussaint mit Polizei, Justiz und sozialen Einrichtungen zusammen. Seit 2022 ist sie zudem stellvertretende Landesvorsitzende des WEISSEN RINGS in Baden-Württemberg.
Toussaint ist gelernte Krankenschwester. Mit der Staufermedaille würdigt das Land besondere ehrenamtliche Verdienste um Baden-Württemberg. Die jetzt überreichte Urkunde war noch vor dessen Ausscheiden aus dem Amt vom damaligen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann unterzeichnet worden.
Bild: Landratsamt Emmendingen

