Ein 34-Jähriger soll bei einer Kontrolle am Bahnhof Kehl nacheinander zwei gefälschte Ausweisdokumente vorgelegt haben. Zusätzlich fand die Bundespolizei nach eigenen Angaben eine geringe Menge Haschisch bei dem Mann. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er nach Frankreich zurückgewiesen.
Bundespolizisten kontrollierten den 34-Jährigen am Samstagnachmittag, 10. Oktober, in einem Fernreisezug am Bahnhof Kehl. Zunächst zeigte der Mann den Beamten laut Mitteilung das Foto einer gefälschten italienischen Identitätskarte.
Nachdem die Einsatzkräfte Fälschungsmerkmale erkannt hatten, sollte der Mann sie zur Dienststelle begleiten. Auf dem Weg dorthin zeigte er nach Angaben der Bundespolizei eine weitere gefälschte Identitätskarte – diesmal eine slowenische.
Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Sachen fanden die Beamten zudem eine geringe Menge Haschisch.
Gegen den 34-Jährigen wurden Anzeigen wegen versuchter unerlaubter Einreise, Urkundenfälschung sowie eines Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz eingeleitet. Anschließend wies die Bundespolizei ihn nach Frankreich zurück.

