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Deutschlandticket wird teurer und kostet ab Januar 66,80 Euro

Das Deutschlandticket wird zum Jahreswechsel erneut teurer. Ab dem 1. Januar 2027 kostet das bundesweit gültige Abo 66,80 Euro pro Monat. Das sind laut übereinstimmenden Medienberichten 3,80 Euro mehr als die derzeitigen 63 Euro. Der zuständige Koordinierungsrat Deutschlandticket hat den neuen Preis am Mittwoch beschlossen.

Damit steht nun fest, was am Morgen zunächst nur als mögliche Preiserhöhung im Raum stand. In ersten Medienberichten der Rheinischen Post war noch von einem Preis von knapp 67 Euro beziehungsweise 66,90 Euro die Rede gewesen. Beschlossen wurden laut Tagesschau schließlich 66,80 Euro.

Für Abonnenten bedeutet die Erhöhung Mehrkosten von 45,60 Euro im Jahr, sofern sie das Deutschlandticket zwölf Monate nutzen.

Von 49 auf 66,80 Euro

Bei seiner Einführung im Mai 2023 kostete das Deutschlandticket 49 Euro monatlich. 2025 stieg der Preis auf 58 Euro, seit Anfang 2026 werden 63 Euro fällig.

Mit dem neuen Preis kostet das Ticket ab Januar 17,80 Euro mehr als bei seiner Einführung. Das entspricht einer Steigerung von gut 36 Prozent.

Das Deutschlandticket gilt weiterhin bundesweit im öffentlichen Nahverkehr und in Regionalzügen. Am Leistungsumfang ändert sich nach den vorliegenden Berichten durch die Preiserhöhung nichts.

Auch Job- und Semesterticket werden teurer

Die Preisänderung wirkt sich laut Medienberichten auch auf rabattierte Varianten aus. Das Deutschland-Jobticket soll laut den Medienberichten ab Januar 63,46 Euro kosten. Für das Deutschland-Semesterticket werden demnach künftig 40,08 Euro fällig.

Rund 14,5 Millionen Menschen nutzen derzeit das Deutschlandticket.

Preis erstmals über Kostenindex berechnet

Der Preis für 2027 wurde den Berichten zufolge erstmals mithilfe eines Kostenindexes ermittelt. Dabei fließt die Entwicklung verschiedener Kosten der Verkehrsunternehmen ein, darunter Personal-, Energie- und Betriebskosten.

Bund und Länder stellen für das Deutschlandticket weiterhin jeweils 1,5 Milliarden Euro pro Jahr bereit. Insgesamt fließen damit jährlich drei Milliarden Euro in die Finanzierung.

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen begrüßte nach den vorliegenden Berichten vor allem die frühzeitige Klarheit über den neuen Preis. Damit könnten sich Fahrgäste, Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünde auf die Änderung zum 1. Januar einstellen.

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