Bei gezielten Kontrollen rund um Schulen in Freiburg sind in den ersten beiden Wochen vom neuen Schuljahr 119 von 3.407 gemessenen Fahrzeugen zu schnell unterwegs gewesen. Zusätzlich stellte der Gemeindevollzugsdienst im Umfeld von 22 Schulen 159 Parkverstöße fest. Teilweise waren daran laut Stadt auch Eltern beteiligt, die ihre Kinder zur Schule brachten oder abholten.
Insgesamt führte der Gemeindevollzugsdienst 22 Geschwindigkeitskontrollen im Bereich von Schulen durch. Mit der Schwerpunktaktion zum Schuljahresbeginn will die Stadt das Unfallrisiko für Kinder reduzieren und andere Verkehrsteilnehmer sensibilisieren.
Von den 3.407 kontrollierten Fahrzeugen hielten sich mehr als 96 Prozent an die Geschwindigkeitsvorgaben. Bei 119 Fahrzeugen wurde dagegen eine zu hohe Geschwindigkeit festgestellt.
159 Parkverstöße an 22 Schulen
Neben der Geschwindigkeit nahm der Gemeindevollzugsdienst auch den ruhenden Verkehr unter die Lupe. Im Umfeld von 22 Schulen wurden insgesamt 159 Verstöße festgestellt.
Darunter waren nach Angaben der Stadt teilweise auch Eltern, die ihre Kinder absetzten oder nach Schulschluss abholten.
Bürgermeisterin Carolin Jenkner bezeichnet die Kontrollen als wichtigen Baustein für sichere Schulwege. Die Schwerpunktaktion habe gezeigt, dass sich fast alle Verkehrsteilnehmer an die Regeln hielten. Gleichzeitig appelliert sie an Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer, insbesondere morgens und zum Schulschluss Rücksicht auf Kinder zu nehmen.
Kontrollen auch während des Schuljahres
Die Freiburger Schwerpunktkontrollen sind Teil der landesweiten Aktion „Sicherer Schulweg“ in Baden-Württemberg.
Mit dem Ende der Aktion sind die Kontrollen allerdings nicht vorbei. Nach Angaben der Stadt müssen Verkehrsteilnehmer während des gesamten Schuljahres mit Kontrollen im Umfeld von Schulen rechnen.







