Das Land setzt das sogenannte Kümmerer-Programm zur Integration von Zugewanderten in Ausbildung auch in Südbaden bis Ende 2028 fort. Davon profitieren auch Freiburg sowie die Landkreise Ortenau, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach und Waldshut. In diesen Regionen werden Projektstellen bei drei Kammern gefördert.
Die Handwerkskammer Freiburg erhält für 2027 und 2028 insgesamt 243.040 Euro für 2,8 Stellen. Das Angebot erstreckt sich auf Freiburg sowie die Landkreise Ortenau, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach.
Weitere 260.400 Euro gehen an die Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein für drei Stellen. Ihr Kümmerer-Angebot umfasst Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen und den Ortenaukreis.
Auch Lörrach und Waldshut profitieren
Die Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee erhält 173.600 Euro für zwei Stellen. Diese sind für die Landkreise Lörrach und Waldshut sowie den Landkreis Konstanz vorgesehen. Damit werden auch die beiden südbadischen Landkreise Lörrach und Waldshut vom verlängerten Programm erfasst.
Die drei Kammern mit südbadischen Bezirken erhalten somit zusammen 677.040 Euro.
Hilfe für Zugewanderte und Betriebe
Mit dem Programm finanziert das Wirtschaftsministerium regionale Ansprechpartner, die junge Zugewanderte bei der Suche nach Praktika, Einstiegsqualifizierungen und Ausbildungsplätzen unterstützen. Sie helfen unter anderem bei der Berufswahl, bei Bewerbungen und bei der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche. Gleichzeitig beraten sie Ausbildungsbetriebe.
Nach Angaben vom Wirtschaftsministerium wurden seit dem Start des Programms im Jahr 2016 rund 5.100 Zugewanderte in eine Ausbildung vermittelt. Fast 83 Prozent davon begannen ihre Ausbildung in kleinen und mittleren Unternehmen mit höchstens 250 Beschäftigten. 39 Prozent entschieden sich für eine Ausbildung im Handwerk.
Landesweit fördert das Wirtschaftsministerium für 2027 und 2028 insgesamt 36 Vollzeitstellen bei 20 Kammern, Bildungsträgern und Landkreisen. In der veröffentlichten Fördertabelle aller Bereiche summieren sich die Zuschüsse auf 3.124.800 Euro.







