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Breisach: Weinlese bringt 15,5 Millionen Kilo Trauben

Der Badische Winzerkeller in Breisach hat die Weinlese 2026 nach nur 15 effektiven Lesetagen abgeschlossen. Rund 15,5 Millionen Kilogramm Trauben wurden eingelagert. Trotz des trockenen Sommers liegt die Menge nach Angaben der Genossenschaft etwa auf dem Niveau der Vorjahre. Die Qualität bewertet der Winzerkeller als überdurchschnittlich.

Die Traubenannahme begann bereits am 25. August und endete am 16. September. Damit konzentrierte sich die Ernte auf gut drei Wochen.

Nach Angaben vom Badischen Winzerkeller waren die angelieferten Trauben durchgehend gesund. Pilzinfektionen und Schädlingsbefall hätten bei der diesjährigen Ernte keine wesentliche Rolle gespielt. Wegen der Trockenheit seien die Beeren allerdings kleiner gewesen und hätten eine härtere Schale gehabt. Die Mengenausbeute sei dadurch begrenzt worden.

Erste Fassproben lassen nach Einschätzung vom Winzerkeller einen aromatischen und charaktervollen Jahrgang erwarten. Wie sich die Weine nach dem weiteren Ausbau tatsächlich entwickeln, bleibt abzuwarten.

Weinlese beginnt immer früher

Der Winzerkeller sieht in der zunehmend frühen Lese eine Folge der Klimaerwärmung. Während die Ernte früher vor allem im September und Oktober stattgefunden habe, liege sie inzwischen häufig bereits im August und September.

Eine immer größere Rolle spielen dabei Erntemaschinen. Rund 80 Prozent der Trauben im Einzugsgebiet vom Badischen Winzerkeller werden inzwischen maschinell gelesen. Nach Angaben der Genossenschaft sind die Vollernter notwendig, um die Trauben innerhalb kurzer Zeit einzubringen.

Der Badische Winzerkeller verarbeitet Trauben von Mitgliedsgenossenschaften aus verschiedenen Teilen Badens.

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