(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: BreisgauLIVE-Recherche, Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein, BILD
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Ein 14-jähriger Junge soll vor dem Hauptbahnhof in Freiburg unvermittelt von einem 41-Jährigen angegriffen und ins Gesicht geschlagen worden sein. Zuvor hatte die BILD-Zeitung unter Berufung auf den Vater des Jugendlichen von einem deutlich schwerwiegenderen Tatablauf berichtet.
Der Vorfall ereignete sich bereits am Mittwoch, 9. September, gegen 11.20 Uhr. Nach Angaben der Bundespolizei saß der 14-Jährige vor einem Café, als ein 41-jähriger Mann plötzlich auf ihn zugelaufen sein und ihn tätlich angegriffen haben soll.
Die Bild-Zeitung berichtete am Sonntag über den Fall und zitierte den Vater mit der Aussage, ein Fremder habe seinem Sohn das Auge ausreißen wollen. Nach der Darstellung der Zeitung soll der Jugendliche niedergeschlagen worden sein. Anschließend habe der Angreifer nach seinem Auge gegriffen und ihm mit dem Tod gedroht. Ein Cafébetreiber habe eingegriffen und dadurch offenbar Schlimmeres verhindert.
BreisgauLIVE fragte daraufhin bei der Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein nach.
Bundespolizei bestätigt Schlag ins Gesicht
Die Bundespolizei schildert den Vorfall in ihrer Antwort zurückhaltender. Demnach soll der 41-Jährige den Jugendlichen tätlich angegriffen und ihm ins Gesicht geschlagen haben. Umstehende Passanten kamen dem 14-Jährigen zu Hilfe. Ein Rettungswagen brachte ihn anschließend zur Untersuchung in ein Krankenhaus.
Ob der Tatverdächtige tatsächlich nach dem Auge des Jugendlichen griff oder ihm mit dem Tod drohte, geht aus der Antwort der Bundespolizei nicht hervor. Auch zu möglichen Verletzungen vom 14-Jährigen machte die Behörde keine näheren Angaben.
Pfefferspray und Teppichmesser gefunden
Bei der Durchsuchung vom 41-Jährigen fanden Einsatzkräfte nach Angaben der Bundespolizei ein Pfefferspray und ein Teppichmesser in seiner Hosentasche. Beide Gegenstände kamen demnach bei dem Angriff nicht zum Einsatz.
Der Mann habe gegenüber den Beamten angegeben, dass er den Jugendlichen verwechselt habe. Die Bundespolizei ermittelt gegen den 41-Jährigen wegen des Verdachts der Körperverletzung.






