(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Biosphärengebiet Schwarzwald
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Vom 1. bis 15. Oktober steht das Hinterwälder Rind bei 21 Gastronomiebetrieben im Mittelpunkt. Die Kulinarischen Hinterwälder Wochen finden 2026 zum achten Mal statt und sollen regionale Gastronomie, Landwirtschaft und den Erhalt der Schwarzwälder Kulturlandschaft miteinander verbinden.
Das Hinterwälder Rind ist an die steilen Weideflächen im Südschwarzwald angepasst. Durch die Beweidung werden Bergweiden offengehalten und Lebensräume erhalten. Die Initiative setzt nach eigenen Angaben auf kurze Wege, faire Preise, regionale und möglichst stressarme Schlachtung sowie die Verarbeitung vom ganzen Tier. Einige Gastronomen haben dafür in diesem Jahr ganze oder halbe Tiere abgenommen.
Insgesamt beteiligen sich 21 Gastronomiebetriebe an den Aktionswochen. Erstmals ist auch das Kolleg St. Blasien als Einrichtung der Gemeinschaftsverpflegung dabei.
Auftakt auf dem Freiburger Münstermarkt
Bereits am Freitag, 25. September, präsentiert sich die Hinterwälder-Initiative von 10 bis 14 Uhr auf dem Münstermarkt in Freiburg. Landwirte und Gastronomen informieren dort über die Aktionswochen und bieten kleine Kostproben an. Um 10.30 und 12 Uhr beginnen außerdem jeweils rund 45-minütige Münstermarktspaziergänge. Treffpunkt ist der Stand in der Marktgasse gegenüber vom Fischbrunnen.
Hofführung am 3. Oktober in Wembach
Am Samstag, 3. Oktober, gibt es von 15 bis 17.30 Uhr eine kulinarische Hofführung auf dem Leopoldhof in Wembach-Schindeln. Dabei geht es um Weidehaltung, Landwirtschaft und die regionale Vermarktung vom Hinterwälder Rind. Anschließend werden Spezialitäten angeboten. Für die Hofführung ist eine vorherige Anmeldung bei den Tourist-Informationen der Schwarzwaldregion Belchen in Schönau oder Wieden erforderlich.
Auch die Landschaftspflege wird unterstützt. Teilnehmende Gastronomiebetriebe spenden während der Aktionswochen für jedes verkaufte Hinterwälder-Gericht 50 Cent über den sogenannten Landschaftspflegetaler. Das Geld soll ehrenamtlichen Landschaftspflegeeinsätzen im Biosphärengebiet Schwarzwald zugutekommen.
Bild: Christoph Eberle






