(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Bad Krozingen
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Bad Krozingen will seine öffentlichen Grünflächen weiter naturnah gestalten. Sieben Jahre nach dem Start des Projekts „Natur nah dran“ ziehen Stadt und NABU eine positive Bilanz: Die umgestalteten Flächen benötigen nach Angaben der Stadt weniger Pflege, kommen besser mit Trockenheit zurecht und bieten Insekten zusätzlichen Lebensraum. Durch die Umstellung beim Grünflächenmanagement erwartet die Stadt künftig Einsparungen von bis zu 50.000 Euro pro Jahr.
2019 hatte Bad Krozingen mehrere innerstädtische Flächen im Rahmen des Landesprojekts „Natur nah dran“ umgestaltet. Bei einer gemeinsamen Besichtigung von Stadtverwaltung und NABU wurden nun sowohl diese ursprünglichen Flächen als auch später hinzugekommene Standorte begutachtet.
Dort wachsen inzwischen unter anderem Färberkamille, Wiesen-Storchschnabel und Wiesen-Salbei. Die heimischen Pflanzen bieten Wildbienen, Schmetterlingen und anderen Insekten Nahrung. Nach Einschätzung der Stadt haben sich die Flächen auch bei wechselhafter Witterung und Trockenperioden bewährt.
Weitere Flächen kamen hinzu
Die ursprünglichen Projektflächen befinden sich an der Litschgistraße/Ecke Staufener Straße, am Südring/Ecke Markgräflerstraße sowie im Bereich der Nepomukbrücke im Park.
Inzwischen hat die Stadt weitere kleinere Flächen unabhängig von der damaligen Förderung umgestaltet. Dazu gehören eine Verkehrsinsel am Bauhof, ein Bereich in der Tulpenbaumallee am Willig-Kreisel und weitere Flächen entlang von Straßen und Wegen.
Für die weitere Umstellung konnte Bad Krozingen nach eigenen Angaben über das Bundesförderprogramm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ technische Ausstattung beschaffen. Oberbürgermeister Volker Kieber beziffert die dadurch künftig erwartete Ersparnis auf bis zu 50.000 Euro jährlich.
Stadt und NABU wollen die bisherigen Erfahrungen nun nutzen, um weitere Möglichkeiten zur Förderung der biologischen Vielfalt in Bad Krozingen zu prüfen.
Bild: Stadt Bad Krozingen








