(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Polizeipräsidium Freiburg
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Rund um das Conference-League-Spiel vom SC Freiburg gegen den FC Motherwell hat die Polizei in Freiburg insgesamt 14 Straftaten registriert. Dazu zählen vier Körperverletzungen und vier Sachbeschädigungen. Trotzdem zieht die Polizei insgesamt eine überwiegend positive Einsatzbilanz.
Rund 1.450 Fans vom schottischen FC Motherwell waren für die Partie am Donnerstag nach Freiburg gereist. Laut Polizei befanden sich darunter etwa 50 Menschen, die der Ultraszene oder der Gruppe von polizeilich bekannten Problemfans zugerechnet werden.
Graffiti und zerstörte Scheibe in VAG-Bus
Nach dem Spiel kam es in einem Shuttlebus von der Freiburger Verkehrs AG zu Sachbeschädigungen. Der Bus war auf dem Weg vom Stadion zum Hauptbahnhof.
Anhänger vom Gastverein beschmierten laut Polizei den Fahrgastraum mit Graffiti. Außerdem zerstörten sie die Heckscheibe vom Bus durch Tritte.
Wenig später sorgte eine Gruppe von rund 20 Personen aus dem Umfeld der schottischen Ultraszene für weitere Störungen und Provokationen. Die Polizei stoppte und kontrollierte die Gruppe und stellte die Personalien fest. Gegen einzelne Personen trafen die Beamten weitere Maßnahmen.
Insgesamt registrierte die Polizei am Spieltag vier Körperverletzungen, vier Sachbeschädigungen, zwei Verstöße im Zusammenhang mit Pyrotechnik sowie vier weitere Straftaten. Die Ermittlungen zu den einzelnen Fällen laufen.
Auseinandersetzung bereits am Vorabend
Schon am Abend vor dem Spiel kam es in der Freiburger Innenstadt zu einer Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Fußballanhängern. Laut bisherigen Erkenntnissen von der Polizei suchten Mitglieder verschiedener Fangruppen die Konfrontation.
Dabei gingen Beteiligte teilweise mit Bistrostühlen aufeinander los. Eine Person wurde verletzt und musste medizinisch versorgt werden.
Trotz der Vorfälle bewertet die Polizei den Einsatz rund um die Begegnung insgesamt als überwiegend friedlich. Die festgestellten Straftaten und Störungen gingen laut Polizei größtenteils von Personen aus dem Umfeld der bekannten Problemfans und der Ultraszene aus.
Die große Mehrheit der Gästefans sei dagegen ausgelassen und freundlich gewesen. Das Polizeipräsidium Freiburg ermittelt weiter zu den einzelnen Vorfällen.








