(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Spendenaufruf auf GoFundMe
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Die Trockenheit bringt eine Schäferei aus Sexau in finanzielle Bedrängnis: Für den Winter konnte laut Betreiberin Franziska Rehm nicht genügend Futter gewonnen werden. Mit einem Spendenaufruf versucht sie jetzt, Unterstützung für ihren Betrieb mit normalerweise rund 300 Mutterschafen zu bekommen.
Die meisten Tiere gehören laut Rehm zur Rasse der Coburger Füchse. Seit 2019 besitzt die 31-Jährige die Schafe. Nach ihrer Schilderung haben mehrere schwierige Jahre den Betrieb finanziell belastet.
Bereits die Blauzungenkrankheit habe für deutlich höhere Tierarztkosten und Ausfälle bei zwei Lammzeiten gesorgt. Dadurch fehlten Lämmer sowohl für den Verkauf als auch für die eigene Nachzucht. Im Folgejahr mussten laut Rehm wiederum mehr Tiere für die Nachzucht behalten werden, wodurch weniger Lämmer verkauft werden konnten.
In diesem Jahr verschärfte die lang anhaltende Trockenheit die Situation. Nach Angaben von Rehm wurden sämtliche Flächen vom Betrieb benötigt, um den aktuellen Futterbedarf zu decken. Trotzdem reiche das Futter nicht aus. Die Zahl von Schafen und Lämmern sei deshalb bereits reduziert worden.
Für den kommenden Winter konnte laut Spendenaufruf kein Futter eingelagert werden. Gleichzeitig seien wegen der allgemeinen Futterknappheit die Preise gestiegen. Beim Verkauf von Lämmern erlebe der Betrieb dagegen sinkende Preise, weil auch andere Tierhalter Tiere abgeben müssten.
Franziska Rehm hat deshalb auf GoFundMe die Spendenaktion „Hilfe in einer trockenen Zeit“ gestartet. Zum vorliegenden Stand am Dienstag sind 1.886 Euro von einem Spendenziel von 3.000 Euro zusammengekommen. 42 Menschen haben gespendet.
Neben finanzieller Unterstützung bittet die Schäferin auch um Ratschläge und Ideen für die schwierige Situation.








