(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg
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Freiburg bleibt Spitzenreiter beim Abfall vermeiden und trennen – doch ausgerechnet in den Restmülltonnen steckt noch großes Potenzial: Rund 42 Prozent vom Freiburger Restmüll bestehen aus organischen Abfällen, die eigentlich getrennt verwertet werden könnten. Das zeigt die Abfallbilanz.

Insgesamt kamen 2025 in Freiburg 111 Kilogramm Restabfall und Sperrmüll pro Person zusammen. Damit liegt die Stadt erneut auf Platz eins unter den kreisfreien Großstädten in Baden-Württemberg. Im Vorjahr waren es allerdings noch zwei Kilogramm weniger. Zum Vergleich: Ulm folgt mit 128 Kilogramm, der landesweite Durchschnitt lag bei 136 Kilogramm pro Person.

Über alle Abfallarten hinweg kamen in Freiburg durchschnittlich 360 Kilogramm pro Kopf zusammen. Das waren rund ein Prozent weniger als im Vorjahr. Die Verwertungsquote blieb bei 69 Prozent.

Auch bei der getrennten Sammlung von Bioabfällen liegt Freiburg unter den kreisfreien Großstädten vorne. Rund 15.000 Tonnen wurden 2025 bei der Vergärungsanlage angeliefert. Das entspricht 64 Kilogramm pro Person. Landesweit waren es durchschnittlich 55 Kilogramm.

Trotzdem landen laut Restabfallanalyse noch viele organische Abfälle in der falschen Tonne. Das ist problematisch, weil aus getrennt gesammeltem Biomüll in Freiburg Biogas für Strom und Wärme sowie Kompost für die Landwirtschaft hergestellt wird. Im Restmüll werden die organischen Abfälle dagegen verbrannt.

Die Stadt will deshalb weiter dafür werben, Bioabfälle konsequenter zu trennen. Gleichzeitig soll mit der Kampagne #wirfuerbio verhindert werden, dass Plastik oder biologisch abbaubare Tüten in der Biotonne landen.

Bei anderen Abfallarten gab es 2025 nur kleinere Veränderungen: Altpapier sank von 54 auf 52 Kilogramm pro Person, Altglas von 28 auf 27 Kilogramm. Leichtverpackungen blieben bei 23 Kilogramm. Elektro- und Elektronikaltgeräte stiegen von 5,2 auf 5,6 Kilogramm, während Grünabfälle von 60 auf 58 Kilogramm pro Person zurückgingen.

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