(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg
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Schnelles Internet kommt jetzt auch in abgelegene Bereiche von Freiburg-Ebnet: 16 bislang unterversorgte Gebäude erhalten einen Glasfaser-Anschluss. Dafür werden rund 2,5 Kilometer neue Leitungen verlegt.

Ausgebaut wird im Welchental und im Wildbachweg sowie südlich der Schwarzwaldstraße. Auch der Sportplatz und das Wasserwerk werden angeschlossen. Nach Abschluss der Arbeiten soll Ebnet nach dem Rieselfeld der zweite Freiburger Stadtteil sein, der vollständig mit Glasfaser versorgt ist.

Die Stadt nutzt für das Projekt erstmals das Förderprogramm „Lückenschluss“ von Bund und Land. Es soll Gebiete erreichen, in denen sich ein Ausbau für private Unternehmen wegen hoher Anschlusskosten nicht rechnet. Gerade einzelne Gebäude in Randlagen liegen teilweise mehrere hundert Meter vom Ortsrand entfernt.

Ursprünglich waren für den Ausbau in Ebnet rund 500.000 Euro eingeplant. Nach Ausschreibung und Planung werden die Baukosten jetzt auf rund 400.000 Euro geschätzt. Bund und Land übernehmen zusammen 90 Prozent der förderfähigen Kosten. Zehn Prozent trägt die Stadt Freiburg.

Die Leitungen werden von der Telekom verlegt. Eigentümer im Ausbaugebiet, die ihr Gebäude anschließen lassen möchten, müssen dafür einen Gestattungsvertrag abschließen. Auch ein späterer Anschluss ist möglich. Beim Internetanbieter besteht anschließend freie Wahl, da auch andere Anbieter Zugang zu den öffentlich geförderten Leitungen erhalten müssen.

Die Stadt will das Förderprogramm künftig regelmäßig nutzen und plant dafür jährlich 100.000 Euro Eigenanteil ein. Zusammen mit Fördergeldern könnten so Ausbauprojekte von bis zu einer Million Euro pro Jahr umgesetzt werden.

Als Nächstes sollen unterversorgte Randlagen im Freiburger Stadtteil Waldsee folgen. Der Baustart ist ebenfalls noch für 2026 vorgesehen. Weitere Förderanträge betreffen Gebiete am Tuniberg.

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