(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Lörrach
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Mit zwei neuen Stolpersteinen erinnert die Stadt Lörrach an das Schicksal von Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung. Die Gedenksteine werden am 10. September für die jüdische Verkäuferin Berta Schwab und die polnische Zwangsarbeiterin Janina Kusowska verlegt.
Der erste Stolperstein wird um 15 Uhr in der Blücherstraße 1 für Janina Kusowska gesetzt. Sie wurde 1942 aus Polen nach Lörrach verschleppt und musste im Haus von einem SS-Offizier Zwangsarbeit leisten. Später gelang ihr die Flucht. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte sie zunächst in Brasilien und anschließend in den USA.
Um 16 Uhr folgt die Verlegung in der Basler Straße 152 vor der heutigen Stadtbibliothek. Dort erinnert künftig ein Stolperstein an Berta Schwab. Sie arbeitete viele Jahre als Verkäuferin im damaligen jüdischen Kaufhaus Sally Knopf. 1940 wurde sie in das Internierungslager Gurs deportiert und 1942 im Konzentrationslager Auschwitz ermordet.
Die Verlegungen gehen auf Recherchen lokaler Historikerinnen und Historiker zurück. Sie sollen die Lebensgeschichten der beiden Frauen sichtbar machen und die Erinnerung an die Opfer vom Nationalsozialismus wachhalten. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von den Klarinettisten David Glenn und Peter Geisler.
Im Anschluss findet im Hebelsaal vom Dreiländermuseum eine Gedenkveranstaltung mit historischen Einblicken und Gelegenheit zum Austausch statt.
Die Stadt weist außerdem darauf hin, dass weiterhin Patenschaften für Stolpersteine übernommen werden können. Dabei kümmern sich Bürgerinnen und Bürger, Schulen oder Vereine um die Pflege der Messingtafeln.







