(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Regierungspräsidium Freiburg
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Das Wasserkraftwerk Reckingen bei Küssaberg am Hochrhein steht vor einer umfassenden Modernisierung. Gleichzeitig sollen mit neuen Umweltmaßnahmen die Folgen für Natur und Fischbestände deutlich reduziert werden.
Regierungspräsident Carsten Gabbert informierte sich jetzt vor Ort in Küssaberg-Reckingen über die geplanten Investitionen und die Bedeutung der Wasserkraft für die Energieversorgung. Nach Angaben vom Regierungspräsidium versorgen die elf Wasserkraftwerke zwischen Schaffhausen und Basel rund 1,5 Millionen Haushalte mit Strom.
Das Regierungspräsidium hatte dem Kraftwerk bereits im Oktober 2025 eine neue Betriebserlaubnis bis zum Jahr 2080 erteilt. Daran sind jedoch umfangreiche Auflagen geknüpft. Innerhalb der kommenden acht Jahre müssen unter anderem zwei Fischaufstiegsanlagen gebaut werden. Außerdem sollen bis 2032 größere Uferbereiche renaturiert und jährlich rund 2.300 Kubikmeter Kies in den Rhein eingebracht werden, um den natürlichen Sedimenttransport zu verbessern.
Der Betreiber investiert dafür und für die technische Erneuerung jeweils hohe zweistellige Millionenbeträge. Erneuert werden unter anderem Turbinen, Generatoren, Elektro- und Leittechnik, Stauwehr sowie weitere zentrale Anlagenteile.
Aktuell macht dem Kraftwerk allerdings das extreme Niedrigwasser im Rhein zu schaffen. Nach Angaben vom Regierungspräsidium liegt die Stromproduktion derzeit rund zwei Drittel unter dem Normalwert.
Da das Kraftwerk direkt an der Grenze zur Schweiz liegt, waren für den Weiterbetrieb sowohl eine deutsche Genehmigung als auch eine Schweizer Konzession erforderlich.
Bild: Regierungspräsidium Freiburg






