(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: ver.di Baden-Württemberg
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Auch nach der fünften Verhandlungsrunde gibt es im Tarifstreit für den Groß- und Außenhandel in Baden-Württemberg keine Einigung. Betroffen sind rund 190.000 Beschäftigte.
Nach Angaben von ver.di scheiterten die Gespräche trotz Annäherung an offenen Fragen bei der Übertragung des bereits erzielten Tarifabschlusses aus Bayern auf die Tarifregelungen in Baden-Württemberg.
Der bayerische Abschluss sieht eine Entgelterhöhung von 2,9 Prozent ab August 2026 sowie weitere 2,1 Prozent ab Mai 2027 bei einer Laufzeit von 24 Monaten vor. In Baden-Württemberg konnte darüber bislang keine Einigung erzielt werden.
Ein Termin für die sechste Verhandlungsrunde steht noch nicht fest.
Ver.di-Verhandlungsführer Wolfgang Krüger erklärte, man sei einer Einigung sehr nahe gewesen. Die offenen Punkte müssten nun möglichst schnell geklärt werden. Weitere Verzögerungen würden bei den Beschäftigten zunehmend auf Unverständnis stoßen.
Die Gewerkschaft fordert für Baden-Württemberg unter anderem sieben Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens jedoch 250 Euro pro Monat, einen Mindeststundenlohn von 14,90 Euro, 50 Euro mehr Ausbildungsvergütung sowie eine Laufzeit von zwölf Monaten.
Nun wollen die zuständigen ver.di-Gremien über das weitere Vorgehen und mögliche weitere Aktionen in den Betrieben beraten.






