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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg
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Der Alte Friedhof in Freiburg soll weiter seinen historischen Charakter behalten. Ab September werden dort 80 Grabmale umfassend restauriert und gesichert.

Für die Sanierung investiert die Stadt rund 420.000 Euro. Das Landesamt für Denkmalpflege unterstützt das Projekt mit 139.000 Euro. Weitere 80.000 Euro steuert die Gesellschaft der Freunde und Förderer vom Alten Friedhof bei. Der restliche Betrag wird aus dem städtischen Haushalt finanziert.

Im Rahmen der Arbeiten werden 37 Grabsteine aus Naturstein, 19 Metallkreuze und drei Holzkreuze restauriert. Außerdem sichert das Immobilienmanagement Freiburg 21 Grabmale, die bei der jährlichen Standsicherheitsprüfung nicht mehr den Anforderungen entsprochen haben. Auch das große Kreuz vor der Michaelskapelle wird untersucht, um eine spätere Restaurierung vorzubereiten.

Erleichtert werden die Arbeiten durch das neue Lapidarium, das 2024 errichtet wurde. Dort können Grabsteine eingelagert und restauriert werden. Dadurch entfallen aufwendige Transporte und externe Lagerungen. Außerdem können die Restaurierungsarbeiten auch während der Wintermonate vorbereitet werden. Sobald die Temperaturen es zulassen, werden die Grabmale ab dem Frühjahr 2027 wieder an ihren ursprünglichen Standorten bearbeitet.

Der Alte Friedhof in Herdern zählt zu den ältesten noch erhaltenen Friedhöfen Deutschlands. Seit 2018 verfolgt die Stadt gemeinsam mit dem Förderverein das Ziel, innerhalb von zehn Jahren alle sanierungsbedürftigen Grabmale zu restaurieren. Mehr als 160 stark beschädigte Grabsteine wurden bereits instand gesetzt.

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