(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Universitätsklinikum Freiburg
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Mit einer neuen Initiative will die Freiburger Stammzelldatei mehr junge Menschen als Stammzellspender gewinnen. Das Projekt „Engagierte Schule“ bringt Informationen über Blutkrebs und Stammzellspenden direkt in den Unterricht – und ermöglicht die Registrierung direkt an den Schulen in Freiburg.
Als erste Schule in Freiburg hat das St. Ursula Gymnasium das Projekt umgesetzt. Bei einer Typisierungsaktion ließen sich 62 Oberstufenschülerinnen registrieren. Weitere 29 Eltern und Lehrkräfte machten beim Elternsprechtag mit. Insgesamt kamen so 91 neue Registrierungen zusammen.
Das Projekt richtet sich an Schulen in Freiburg und ganz Südbaden. Neben Unterrichtsmaterialien bietet die Freiburger Stammzelldatei Vorträge zu Blutkrebs, Stammzellspenden und der Registrierung an. Auch die Typisierung kann direkt an der Schule organisiert werden. Ziel ist es, Hemmschwellen abzubauen und möglichst viele junge Menschen für eine Registrierung zu gewinnen.
Nach Angaben vom Universitätsklinikum Freiburg sind junge Menschen als Stammzellspender besonders wichtig, weil sie medizinisch häufig besonders gut geeignet sind.
Die Freiburger Stammzelldatei begleitet das Projekt gemeinsam mit den Schulen. Auch Eltern können über Informationsmaterial oder digitale Elternabende eingebunden werden. Für die Schulen sei der organisatorische Aufwand gering, der gesellschaftliche Nutzen dagegen groß.
Schulleiter Martin Sumbert bezeichnet die Teilnahme als Auftakt für eine langfristige Zusammenarbeit und hofft, dass weitere Schulen in Freiburg und Südbaden dem Beispiel folgen.
Die Freiburger Stammzelldatei engagiert sich seit mehr als 25 Jahren für Menschen mit Blutkrebs und anderen Erkrankungen des blutbildenden Systems. Aktuell sind dort rund 65.000 potenzielle Stammzellspender registriert.








