(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Landratsamt Emmendingen (Beschlussvorlage 2026/235)
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Die mobile Schadstoffsammlung im Landkreis Emmendingen soll auch in den kommenden Jahren unverändert weiterlaufen. Der Kreistag entscheidet am 20. Juli über die Vergabe des Auftrags für die Jahre 2027 bis 2029 mit einer Verlängerungsoption bis Ende 2030.

Den Zuschlag soll erneut die Firma Remondis Industrie Service GmbH & Co. KG erhalten, die das Schadstoffmobil bereits heute betreibt.

Für die Bürgerinnen und Bürger ändert sich am Sammelangebot kaum etwas. Wie bisher werden im Frühjahr und Herbst mobile Sammelaktionen an insgesamt 42 Standorten im Landkreis angeboten. Zusätzlich fährt das Schadstoffmobil in den übrigen zehn Monaten jeweils an zwei Samstagen verschiedene Städte und Gemeinden an.

Eine Änderung gibt es allerdings bei bestimmten medizinischen Abfällen. Spritzen und andere spitze Gegenstände aus Arztpraxen sowie der Alten- und Krankenpflege dürfen ab 2027 nicht mehr beim Schadstoffmobil abgegeben werden. Hintergrund sind verschärfte Arbeitsschutzvorschriften, die eine Annahme dieser Abfälle künftig untersagen.

Teurer wird die Sammlung dennoch: Das Ausschreibungsergebnis liegt rund 37 Prozent über den Kosten des bisherigen Vertrags. Als Gründe nennt die Kreisverwaltung unter anderem gestiegene Personal- und Kraftstoffkosten sowie höhere Ausgaben durch den CO₂-Emissionshandel.

Trotz der Kostensteigerung empfiehlt die Kreisverwaltung die erneute Vergabe an Remondis. Das Unternehmen habe sich in den vergangenen Jahren als zuverlässiger Partner erwiesen.

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