(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg
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Wer in Freiburg Wohngeld beantragt, muss inzwischen deutlich kürzer auf einen Bescheid warten. Die Stadt hat den Rückstau bei den Anträgen nach eigenen Angaben mehr als halbiert.

Während Anfang 2024 noch über 5.400 Anträge offen waren, sind es aktuell rund 2.400. Gleichzeitig gehen jeden Monat etwa 900 neue Anträge bei der Wohngeldstelle ein.

Nach Angaben der Stadt werden vollständig eingereichte Anträge derzeit in der Regel innerhalb von vier bis sechs Wochen bearbeitet. Voraussetzung ist, dass alle erforderlichen Unterlagen direkt mitgeschickt werden. Dazu gehören unter anderem Mietvertrag, Nachweise über das Einkommen der vergangenen drei Monate sowie gegebenenfalls Bescheide über Rente, BAföG, Elterngeld oder Unterhaltszahlungen.

Besonders empfiehlt die Stadt, Wohngeld online zu beantragen. Seit Oktober 2025 unterstützt eine datenschutzkonforme Künstliche Intelligenz die Mitarbeitenden dabei, Unterlagen zu sortieren und fehlende Dokumente zu erkennen. Über den Antrag entscheidet weiterhin eine Sachbearbeiterin oder ein Sachbearbeiter.

Die hohe Zahl der Anträge geht auf die bundesweite Wohngeldreform zurück, die Anfang 2023 in Kraft getreten ist. Seitdem haben deutlich mehr Menschen Anspruch auf die Unterstützung. Um die Bearbeitung zu beschleunigen, wurden zusätzliches Personal eingestellt sowie Arbeitsabläufe digitalisiert.

Familien werden bei der Bearbeitung bevorzugt berücksichtigt, da mit dem Wohngeld häufig auch Leistungen für Bildung und Teilhabe verbunden sind, beispielsweise Zuschüsse zum Mittagessen in Schule oder Kita.


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