(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Kreiskrankenhaus Emmendingen, Badische Zeitung
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Im Kreiskrankenhaus Emmendingen ist es zu einer Datenpanne gekommen. Durch einen Tippfehler wurden personenbezogene Daten von Patientinnen und Patienten versehentlich an eine bislang unbekannte Person versendet. Wie die Badische Zeitung erfahren haben soll, geht es um 135.000 Stammdaten.

Nach Angaben des Krankenhauses gibt es derzeit keine Hinweise auf einen Missbrauch der Daten oder auf kriminelle Absichten. Auch sei bislang unklar, ob die empfangende Person die Daten überhaupt wahrgenommen habe. Möglich sei, dass die Nachricht ungelesen gelöscht wurde.

In mehr als 95 Prozent der Fälle seien ausschließlich sogenannte Stammdaten betroffen. Dazu gehören unter anderem Name, Anschrift und Geburtsdatum. Medizinische Informationen wie Diagnosen, Befunde, Arztbriefe, Röntgen- oder MRT-Aufnahmen wurden nach Angaben des Krankenhauses nicht übermittelt.

Das Krankenhaus arbeitet nach eigenen Angaben gemeinsam mit Spezialisten daran, die unbekannte Empfängerin oder den unbekannten Empfänger zu ermitteln. Falls dies gelingt, soll die Person zur sofortigen Löschung der Daten aufgefordert werden. Auch die zuständigen Ermittlungsbehörden sowie der Landesdatenschutzbeauftragte wurden eingeschaltet.

Für mögliche Betroffene wurde eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet. Über eine Hotline und eine spezielle E-Mail-Adresse können ehemalige Patientinnen und Patienten prüfen lassen, ob ihre Daten betroffen sind.

Das Kreiskrankenhaus entschuldigt sich ausdrücklich für den Vorfall. Man setze alles daran, einen solchen Fehler künftig zu verhindern und das Vertrauen der Patientinnen und Patienten zu erhalten.

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