(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Universitätsklinikum Freiburg
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Kann eine Smartwatch dabei helfen, gesundheitliche Risiken nach einer Krebsbehandlung früher zu erkennen? Genau das untersucht jetzt ein neues Forschungsprojekt mit Beteiligung der Uniklinik Freiburg.
Im Projekt „KI-COMPASS“ sollen Gesundheitsdaten von Smartwatches mit medizinischen Daten aus der Krebsbehandlung kombiniert werden. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz wollen die Forschenden vor allem Herz-Kreislauf-Probleme nach einer Behandlung von Magen- und Speiseröhrenkrebs früher erkennen.
Bisher konzentriert sich die Nachsorge vor allem darauf, einen Rückfall der Krebserkrankung rechtzeitig festzustellen. Langfristige Folgen wie Herzprobleme werden dagegen oft nicht systematisch überwacht.
Die Smartwatches erfassen unter anderem Herzfrequenz, Bewegung und Schlaf. Diese Informationen werden mit Diagnosen und Behandlungsdaten verknüpft. Daraus sollen digitale Patientenmodelle entstehen, die Ärztinnen und Ärzte bei der Einschätzung individueller Risiken unterstützen.
Nach Angaben der Forschenden soll die Künstliche Intelligenz keine Entscheidungen treffen, sondern medizinische Teams mit nachvollziehbaren Analysen unterstützen.
An dem Verbundprojekt sind neben dem Universitätsklinikum Freiburg unter anderem das Forschungsinstitut Hahn-Schickard, die BiSigma GmbH sowie die europäische Patientenorganisation Digestive Cancers Europe beteiligt. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt.






