(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Deutscher Fußball-Bund e.V.
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Nach dem enttäuschenden Aus bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zieht Julian Nagelsmann die Konsequenzen und verlässt den Deutschen Fußball-Bund mit sofortiger Wirkung. Der Bundestrainer hatte selbst darum gebeten, von seinen Aufgaben entbunden zu werden. Der DFB stimmte dem Wunsch zu.
Laut dem Verband hatte Nagelsmann die Entscheidung nach intensiven Gesprächen und reiflicher Überlegung getroffen. Er erklärte, die Nationalmannschaft habe nach der großen Enttäuschung bei der Weltmeisterschaft einen unbelasteten Neuanfang verdient. Gleichzeitig bedankte er sich bei seinem Trainerteam, den Spielern, allen Mitarbeitenden vom DFB und besonders bei den Fans. Dass die Mannschaft die Erwartungen nicht erfüllen konnte, tue ihm sehr leid.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf würdigte Nagelsmanns Arbeit seit seinem Amtsantritt im September 2023. Er lobte dessen Einsatz, Ehrgeiz und Verantwortungsbewusstsein und bedankte sich ausdrücklich für die geleistete Arbeit.
Auch Sportdirektor Rudi Völler zeigte Verständnis für die Entscheidung. Er betonte, Nagelsmann übernehme Verantwortung und stelle die Nationalmannschaft über persönliche Interessen. Gleichzeitig zeigte sich Völler überzeugt, dass der Trainer auch künftig erfolgreich arbeiten werde.
Mit Nagelsmann verlassen auch seine beiden Co-Trainer Benjamin Glück und Benjamin Hübner den Verband.
Für die Nachfolge richtet sich der Blick bereits auf Jürgen Klopp. Laut dem DFB soll nun das Gespräch mit dem früheren Liverpool-Trainer gesucht werden. Demnach hat Klopp grundsätzlich Bereitschaft signalisiert, das Amt des Bundestrainers zu übernehmen.
Außerdem kündigte Sport-Geschäftsführer Andreas Rettig an, seinen zum Jahresende auslaufenden Vertrag aus persönlichen Gründen nicht zu verlängern. Laut dem DFB hatte er diese Entscheidung bereits vor Beginn der Weltmeisterschaft mitgeteilt.







