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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Regierungspräsidium Freiburg
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Die Krebspest breitet sich in der Brugga zwischen Kirchzarten und Oberried weiter aus. Deshalb bleibt das Betretungs- und Nutzungsverbot für das Gewässer nun bis zum 31. Dezember 2026 bestehen. Das teilte das Regierungspräsidium Freiburg mit.

Nach aktuellen Erkenntnissen wandert die für heimische Flusskrebsarten tödliche Krankheit schneller bachaufwärts als bislang angenommen. Besonders betroffen ist der streng geschützte Dohlenkrebs, der in Deutschland nur noch in Südbaden vorkommt und akut vom Aussterben bedroht ist.

Nach Angaben des Regierungspräsidiums konnte inzwischen keine klar abgegrenzte Seuchenfront mehr festgestellt werden. Gleichzeitig nimmt der Bestand gesunder Dohlenkrebse im oberen Bereich der Brugga weiter ab. Auch im benachbarten Zastlerbach wurde die Krebspest bereits nachgewiesen.

Um eine weitere Ausbreitung auf andere Gewässer im Dreisamtal zu verhindern, gilt das Betretungsverbot weiterhin für die gesamte Brugga. Die Behörden bitten dringend darum, das Gewässer nicht zu betreten und Hunde nicht darin baden zu lassen. Über feuchte Schuhe, Ausrüstung oder Hundefell können die Sporen des Erregers auf andere Bäche übertragen werden.

Für Menschen ist die Krebspest ungefährlich. Für heimische Flusskrebsarten verläuft die Erkrankung jedoch tödlich. Erst wenn in einem betroffenen Gewässerabschnitt keine Flusskrebse mehr leben, kann die Seuche wieder verschwinden.

Im Spätsommer oder Herbst 2026 soll ein weiteres Monitoring zeigen, wie sich die Situation in der Brugga und im Zastlerbach entwickelt.

Bild: C. Chucholl, Fischereiforschungsstelle

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