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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: ver.di Baden-Württemberg
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Im Tarifkonflikt im baden-württembergischen Groß- und Außenhandel drohen neue Warnstreiks. Nachdem auch die dritte Verhandlungsrunde ohne ein verbessertes Angebot der Arbeitgeber beendet wurde, kündigt die Gewerkschaft ver.di an, den Druck in den Betrieben deutlich zu erhöhen.

Betroffen sind nach Angaben von ver.di rund 190.000 Beschäftigte im Groß- und Außenhandel in Baden-Württemberg. Die Gewerkschaft kritisiert, dass die Arbeitgeber ihr bisheriges Angebot trotz der anhaltenden Tarifgespräche nicht nachgebessert haben.

Das derzeitige Arbeitgeberangebot sieht eine Lohnerhöhung von 1,8 Prozent im Jahr 2026 sowie weitere 1,6 Prozent ab Mai 2027 vor. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll 24 Monate betragen. Aus Sicht von ver.di bedeutet dieses Angebot einen Reallohnverlust.

Die Gewerkschaft fordert dagegen sieben Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens jedoch 250 Euro pro Monat. Außerdem verlangt sie ein rentenfestes Mindesteinkommen von 14,90 Euro pro Stunde sowie 150 Euro mehr Ausbildungsvergütung bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

„Dass die Arbeitgeber nach drei Verhandlungsrunden noch immer kein verbessertes Angebot vorlegen, ist nicht akzeptabel“, erklärte ver.di-Verhandlungsführer Wolfgang Krüger. Deshalb würden nun Warnstreiks vorbereitet und in den kommenden Tagen organisiert.

Die nächste Tarifrunde ist für den 10. Juli angesetzt.

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