(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Universität Freiburg
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Große Auszeichnung für die Krebsforschung in Freiburg: Gleich mehrere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität und vom Universitätsklinikum sind mit dem CRIION Joachim Frank-Preis 2026 geehrt worden. Der Preis würdigt Forschung, die neue Erkenntnisse direkt in bessere Behandlungsmöglichkeiten für Krebspatientinnen und -patienten überführt.
Den Preis in der Kategorie Biomedizinische Forschung erhielt Prof. Dr. Robert Zeiser. Der Freiburger Mediziner erforscht seit Jahren, wie Stammzelltransplantationen sicherer und wirksamer werden können. Seine Arbeiten haben dazu beigetragen, gefährliche Abstoßungsreaktionen nach Transplantationen besser zu kontrollieren und die Überlebenschancen von Patientinnen und Patienten zu verbessern.
In der Kategorie Klinische Medizin wurden Prof. Dr. Jürgen Finke, PD Dr. Florian Scherer und PD Dr. Elisabeth Schorb vom Universitätsklinikum Freiburg gemeinsam mit Prof. Dr. Gerald Illerhaus vom Klinikum Stuttgart ausgezeichnet. Die Forschenden haben internationale Studien zu seltenen und aggressiven Lymphomen des zentralen Nervensystems geleitet und damit neue Behandlungsstandards geschaffen.
Der mit insgesamt 25.000 Euro dotierte Preis wird vom Collaborative Research Institute Intelligent Oncology (CRIION) und der BioThera – Mertelsmann Stiftung gemeinsam mit der Universität Freiburg vergeben. Überreicht wurden die Auszeichnungen am Donnerstag im Haus zur Lieben Hand durch den Chemie-Nobelpreisträger Prof. Dr. Joachim Frank.
Der CRIION Joachim Frank-Preis wird seit 2025 jährlich verliehen und zeichnet Forschende aus, deren wissenschaftliche Arbeiten einen direkten Nutzen für die Krebsmedizin haben.







