(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Polizeipräsidium Freiburg
Ein vermeintlicher Hilferuf an der B 317 bei Wembach hat einen Autofahrer 1.000 Euro gekostet. Der Mann fiel auf die Masche von einem sogenannten Benzinbettler herein. Die Polizei konnte den Tatverdächtigen jedoch wenige Stunden später aufspüren.
Nach Angaben der Polizei wurde ein 26-jähriger Autofahrer am Sonntagabend gegen 20 Uhr an einer Haltebucht bei Wembach von einem fremden Mann angehalten. Dieser behauptete, mit seinem Auto liegen geblieben zu sein und dringend Bargeld für Kraftstoff zu benötigen.
Der Geschädigte zeigte sich hilfsbereit, fuhr zu einem Geldautomaten und hob 1.000 Euro ab. Das Geld übergab er dem Mann. Als vermeintliche Sicherheit erhielt er dafür acht Geldscheine zu je 500 Rubel der ehemaligen Sowjetunion.
Kurz darauf machte ein Zeuge den Autofahrer darauf aufmerksam, dass die alten Rubelscheine keinen gültigen Wert mehr besitzen. Der Geschädigte verständigte daraufhin die Polizei und verfolgte den Tatverdächtigen zunächst bis nach Maulburg, verlor ihn dort jedoch aus den Augen.
Eine erste Fahndung blieb erfolglos. Rund zwei Stunden später gingen bei der Polizei jedoch weitere Hinweise auf sogenannte Benzinbettler an der Autobahn A98 bei Bad Säckingen ein.
Im Rahmen der erneuten Fahndung entdeckten Einsatzkräfte den gesuchten Wagen schließlich im Laufenpark in Laufenburg. Bei der Kontrolle trafen die Beamten auf den 23-jährigen Tatverdächtigen. Die zuvor erlangten 1.000 Euro hatte er noch bei sich. Das Bargeld wurde von der Polizei sichergestellt.
Die Ermittlungen wegen Betrugs dauern an.





