(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: DRK-Kreisverband Freiburg
Die anhaltende Hitzewelle bringt nicht nur viele Menschen an ihre Belastungsgrenze, sondern fordert auch den Rettungsdienst zunehmend heraus. Deshalb haben das Deutsche Rote Kreuz und die Malteser ihre Kapazitäten in der Region Freiburg jetzt erweitert.
Mit zusätzlichen Fahrzeugen und mehr Personal wollen die Hilfsorganisationen sicherstellen, dass die Versorgung der Bevölkerung auch bei extremen Temperaturen zuverlässig funktioniert. Gleichzeitig sollen die Einsatzkräfte besser vor den gesundheitlichen Folgen der Hitze geschützt werden.
Bereits jetzt steigen die Einsatzzahlen durch hitzebedingte Beschwerden. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen. Hohe Temperaturen können bestehende Erkrankungen verschlimmern und zusätzliche medizinische Notfälle auslösen.
Um die Belastung für die Rettungskräfte zu reduzieren, werden über die Integrierte Leitstelle Freiburg gezielt zusätzliche Trink- und Erholungspausen eingeplant. Außerdem stehen gekühlte Getränke, klimatisierte Fahrzeuge und Aufenthaltsräume zur Verfügung. Bei hoher Einsatzdichte sollen zusätzliche Kräfte frühzeitig alarmiert werden.
„Hitze verändert den Einsatzalltag ganz konkret – für Patientinnen und Patienten, aber auch für unsere Einsatzkräfte“, erklärt Daniel Hierholzer, Rettungsdienstleiter der Malteser im Bezirk Schwarzwald-Oberrhein.
Auch beim DRK wird das Thema längst als fester Bestandteil der Einsatzplanung betrachtet. Neben angepassten Dienst- und Pausenregelungen gehören technische Maßnahmen zur Kühlung von Fahrzeugen und Räumen sowie Schulungen der Mitarbeitenden zu den Vorbereitungen auf Hitzelagen.
Die Hilfsorganisationen appellieren an die Bevölkerung, die hohen Temperaturen ernst zu nehmen. Wichtig sei vor allem ausreichend zu trinken, körperliche Anstrengungen möglichst zu vermeiden und auf ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Menschen im Umfeld zu achten.
Denn jeder vermiedene Hitzenotfall entlastet nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch die Rettungsdienste in einer ohnehin angespannten Lage.





