(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Erzdiözese Freiburg
Immer weniger Kinder und Jugendliche engagieren sich als Ministrantinnen und Ministranten in den katholischen Gemeinden der Erzdiözese Freiburg. Dennoch sind aktuell noch rund 16.000 junge Menschen in diesem Bereich aktiv.
Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Fach- und Servicestelle Ministrantenpastoral hervor. Demnach ist die Zahl der Messdienerinnen und Messdiener innerhalb von fünf Jahren um mehr als 40 Prozent zurückgegangen.
Für die Erzdiözese Freiburg ist das jedoch nicht nur eine Statistik über Gottesdienste. Nach Angaben der Verantwortlichen engagieren sich die jungen Menschen weit über den Altardienst hinaus. Gruppenstunden, Ferienfreizeiten, Ausflüge und weitere Freizeitangebote machen die Ministrantenarbeit vielerorts zu einem wichtigen Bestandteil der kirchlichen Jugendarbeit.
Als Gründe für den Rückgang nennt die Erzdiözese unter anderem sinkende Geburtenzahlen, weniger Kirchenmitglieder sowie eine geringere Zahl von Gottesdiensten an einzelnen Standorten.
Die Entwicklung wird innerhalb der Kirche aufmerksam beobachtet. Nach Einschätzung der Verantwortlichen könnte die Zahl der Ministrantinnen und Ministranten künftig ein wichtiger Gradmesser für die Entwicklung der Gemeinden werden.
Gleichzeitig kündigt die Erzdiözese an, die Jugendarbeit weiter stärken zu wollen. Gemeinsam mit den Kirchengemeinden sollen erfolgreiche Konzepte ausgebaut und neue Angebote für Kinder und Jugendliche entwickelt werden.
Die Fach- und Servicestelle Ministrantenpastoral will in den kommenden Monaten mit Verantwortlichen vor Ort ins Gespräch gehen, um herauszufinden, welche Unterstützung die einzelnen Gemeinden benötigen.





