(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg
Die denkmalgerecht sanierte Knopfhäusle-Siedlung in Freiburg ist mit dem Otto-Borst-Preis 2026 ausgezeichnet worden. Die Ehrung würdigt herausragende Projekte der Stadterneuerung, Sanierung und Denkmalpflege.
Verliehen wurde der Preis in dieser Woche bei der internationalen Städtetagung des Netzwerks historischer Städte „Forum Stadt“ in Trier. Ausgezeichnet wurden die Stadt Freiburg und der Freiburger Stadtbau Verbund (FSB) in der Kategorie „Quartier“. Insgesamt waren 17 Projekte aus verschiedenen Kategorien nominiert.
Seit 2020 wird die historische Arbeitersiedlung in der Oberwiehre umfassend saniert. Ziel ist es, die denkmalgeschützten Gebäude an heutige Wohnstandards anzupassen und gleichzeitig den ursprünglichen Charakter der Siedlung zu erhalten. Nach Angaben der Stadt konnten sowohl der Wohnkomfort verbessert als auch wichtige Elemente der Freiburger Bau- und Sozialgeschichte bewahrt werden.
Grundlage der Arbeiten waren umfangreiche bauhistorische Untersuchungen und ein speziell entwickeltes Erhaltungskonzept. Auch die Bewohnerinnen und Bewohner wurden in die Planungen einbezogen. Finanziert wird das Projekt unter anderem mit Mitteln aus dem Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ von Bund, Land und Stadt sowie Fördergeldern der KfW.
Die Knopfhäusle-Siedlung entstand zwischen 1869 und 1886 als erste badische Arbeitersiedlung für die damalige Knopffabrik an der Kartäuserstraße. Zum Ensemble gehören neben den Reihenhäusern auch mehrere historische Sondergebäude. Heute befinden sich die Gebäude im Besitz der Freiburger Stadtimmobilien, die zum Stadtbau Verbund gehören.





