(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Schopfheim (Beschlussvorlage BV/2026/074)
Mehr Verbotszonen für Feuerwerk im Stadtgebiet stehen im Fokus vom Gemeinderat in Schopfheim. Am Montag, 20. April 2026, geht es um einen Antrag der SPD-Fraktion zur möglichen Ausweitung bestehender Feuerwerksverbote.
Konkret soll die Stadtverwaltung prüfen, wo zusätzliche Verbotszonen rechtlich möglich und sinnvoll wären. Ziel ist es, Risiken durch Feuerwerk zu reduzieren – etwa in besonders sensiblen Bereichen.
Allerdings zeigt die Verwaltung in ihrer Vorlage deutliche Grenzen auf. Laut den bundesweiten Regelungen ist Feuerwerk an Silvester grundsätzlich erlaubt. Kommunen können nur in bestimmten Einzelfällen eingreifen, etwa bei konkreten Gefahrenlagen oder besonders brandempfindlichen Bereichen.
Bereits jetzt gelten Einschränkungen – zum Beispiel in der historischen Altstadt von Schopfheim sowie in unmittelbarer Nähe von Krankenhäusern, Kirchen oder Pflegeeinrichtungen. Eine flächendeckende Ausweitung auf große Teile des Stadtgebiets wäre laut Verwaltung rechtlich problematisch und könnte als unverhältnismäßig gelten.
Hinzu kommen praktische Schwierigkeiten: Viele potenziell gefährdete Bereiche seien nur vor Ort bekannt und könnten nicht vollständig erfasst werden. Auch die Kontrolle zusätzlicher Verbotszonen sei personell kaum leistbar, heißt es aus dem Rathaus.
Statt pauschaler Verbote setzt die Verwaltung auf eine gezielte Einzelfallprüfung. Dabei sollen bekannte Gefahrenstellen, Erfahrungen aus vergangenen Einsätzen sowie Hinweise von Feuerwehr und Bürgern berücksichtigt werden.
Der Gemeinderat entscheidet nun zunächst darüber, ob die Verwaltung diese Prüfung weiter vorantreiben soll.





