(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Emmendingen (Sitzungsvorlage 0440/25)

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Die Stadt Emmendingen will ihre Schulkindbetreuung ab dem 1. September 2026 neu strukturieren. Hintergrund ist der bundesweite Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder, der mit dem Schuljahr 2026/27 startet.

Künftig sollen die Betreuungsangebote übersichtlicher und stärker an den tatsächlichen Bedarf der Familien angepasst werden. Die Stadt plant, die bisherigen zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten zu reduzieren und auf klar definierte Module umzustellen.

In den Schulwochen sind unter anderem Betreuungszeiten von früh morgens bis 13, 14 oder 15 Uhr vorgesehen. Ergänzend gibt es Angebote wie Hausaufgabenbetreuung oder Hortzeiten bis 17 Uhr. Auch in den Ferien wird das System flexibler: Eltern können künftig Pakete für 20, 30 oder alle Ferientage buchen.

Ein zentrales Ergebnis einer Bedarfsabfrage: Rund 90 Prozent der Familien nutzen bereits eine Betreuung an fünf Tagen pro Woche. Deshalb soll die bisher mögliche Drei-Tage-Option entfallen.

Mit den Änderungen reagiert die Stadt auf steigende Nachfrage und unterschiedliche Bedürfnisse der Familien. Gleichzeitig soll der Verwaltungsaufwand reduziert und die Planungssicherheit verbessert werden.

Über die neuen Betreuungsmodelle entscheidet der Stadtrat in seiner Sitzung am Dienstag, den 24. März 2026.

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