(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Regierungspräsidium Freiburg

Promotion

Zum Managementplan für das Vogelschutzgebiet Mittlerer Schwarzwald sind insgesamt 40 Stellungnahmen eingegangen. Das teilte das Regierungspräsidium Freiburg mit. Die Hinweise werden nun geprüft, bevor der überarbeitete Plan voraussichtlich im Sommer in Kraft treten soll.

In den Stellungnahmen geht es unter anderem um mögliche Einschränkungen für Grundstückseigentümer, um Sorgen über einen möglichen Nutzungsverzicht sowie um Fragen zum klimaangepassten Waldumbau. Kritik kam auch aus den Kommunen Elzach und Waldkirch.

Das Regierungspräsidium betont jedoch, dass der Managementplan keine neuen Verpflichtungen für Kommunen oder private Eigentümer mit sich bringt. Es handle sich um einen Fachplan für Behörden. Rechtliche Vorgaben ergeben sich laut Behörde bereits aus dem bestehenden Artenschutzrecht und der seit 2010 geltenden Vogelschutzgebietsverordnung.

Der Plan ist Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000. Ziel ist es, gefährdete Arten wie Auerhuhn, Ringdrossel und Zitronenzeisig zu schützen.

Das rund 21.650 Hektar große Vogelschutzgebiet umfasst Hochlagen des Mittleren Schwarzwalds und erstreckt sich über 29 Gemeinden. Mit dem Managementplan sollen geeignete Lebensräume erhalten und weiterentwickelt werden, etwa lichte Bergwälder und strukturreiche Offenlandflächen.

Promotion
BreisgauLIVE einschalten
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner