(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Universitätsklinikum Freiburg
Die Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Freiburg setzt künftig Künstliche Intelligenz zur Analyse medizinischer Dokumente ein. Möglich wurde das durch eine Spende des Fördervereins „Freunde der Augenklinik“, der einen leistungsstarken Computer finanziert hat.
Das lokal betriebene KI-Sprachmodell durchsucht unter anderem Arztbriefe automatisch nach wichtigen Informationen. Dadurch kann der Zeitaufwand für die manuelle Auswertung deutlich reduziert werden.
Ein wichtiger Einsatzbereich ist die Forschung: Das System erkennt automatisch Patientinnen und Patienten, die möglicherweise für laufende klinische Studien geeignet sind. Ärztinnen und Ärzte prüfen diese Hinweise anschließend und können geeignete Personen gezielt ansprechen.
Auch in der Qualitätssicherung kommt die Technik zum Einsatz. Nach Behandlungen analysiert das Modell medizinische Berichte und erkennt mögliche Hinweise auf Komplikationen. So lassen sich Behandlungsergebnisse systematisch auswerten.
Ein zentraler Punkt ist dabei der Datenschutz. Der Hochleistungsrechner steht direkt in der Klinik, und alle Daten werden ausschließlich lokal verarbeitet. Sensible Patientendaten verlassen das Klinikum nicht.
Mittlerweile läuft das System dauerhaft und wird auch von anderen Fachabteilungen genutzt.





