(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Staatsanwaltschaft Freiburg, Badische Zeitung

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Nach einem schweren Missbrauch eines Mädchens rund um das Erlebnisbad Rulantica in Rust ist ein 31-jähriger Mann zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden.

Am Mittwoch, 4. März 2026, hat die Große Jugendkammer des Landgerichts Freiburg den Angeklagten zu vier Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt. Über das Urteil hat zuerst die Badische Zeitung berichtet. Der Mann hatte laut Gericht sämtliche Tatvorwürfe der Staatsanwaltschaft bereits am ersten Prozesstag vollständig eingeräumt.

Dem 31-jährigen rumänischen Staatsangehörigen wurden unter anderem sexueller Missbrauch eines Kindes, sexuelle Nötigung, Kindesentziehung sowie versuchte oder vollendete gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Auch der Vorwurf der Abgabe von Betäubungsmitteln an Minderjährige stand im Raum.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll sich die Tat am 9. August 2025 in Rust und der Umgebung ereignet haben. Demnach soll der Mann ein damals sechsjähriges Mädchen aus dem Innenbereich eines Erlebnisbads gelockt und in ein angrenzendes Maisfeld geführt haben. Dort soll er zunächst Drogen konsumiert und versucht haben, dem Kind ebenfalls Substanzen zu geben. Anschließend soll es zu mehreren Übergriffen gekommen sein.

Das Mädchen konnte sich später entfernen und wurde schließlich im Bereich Kappel-Grafenhausen aufgegriffen.

Die Prozessbeteiligten hatten sich laut Badischer Zeitung zuvor in einem sogenannten Verständigungsgespräch auf einen möglichen Strafrahmen zwischen drei Jahren und neun Monaten sowie vier Jahren und neun Monaten geeinigt. Das Gericht verhängte schließlich die maximale Strafe innerhalb dieses Rahmens.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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