(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Universität Freiburg
100.000 Euro Preisgeld für Spitzenforschung in der Krebstherapie: Der Landesforschungspreis 2026 für Angewandte Forschung geht an Prof. Dr. Robert Zeiser von der Universität Freiburg. Das teilte das Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg mit.
Zeiser leitet an der Klinik für Innere Medizin I des Universitätsklinikums Freiburg die Abteilung für Tumorimmunologie und Immunregulation. Ausgezeichnet werden seine Arbeiten zur Immunregulation bei Krebserkrankungen sowie zur Verbesserung der allogenen Stammzelltransplantation. Diese Therapieform ist bei bestimmten Krebsarten oft die letzte Behandlungsoption.
Nach Angaben der Universität Freiburg hat Zeiser zentrale Mechanismen der sogenannten Graft-versus-Host-Reaktion aufgeklärt, bei der Spender-Immunzellen den Körper der Patientinnen und Patienten angreifen. Zudem führte sein Team Januskinase-Inhibitoren in die klinische Anwendung ein, wodurch Überlebensraten verbessert und Nebenwirkungen reduziert werden konnten. Auch bei CAR-T-Zell-Therapien erzielte die Freiburger Arbeitsgruppe Fortschritte.
Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 11. Juni 2026, in Stuttgart statt. Der Landesforschungspreis Baden-Württemberg gilt als höchstdotierter Forschungspreis eines Bundeslandes.
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