(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Amt für Brand- & Katastrophenschutz Freiburg, Feuerwehr Lörrach (via Facebook), Feuerwehr Emmendingen (via Facebook)

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Auch die Feuerwehren waren an Silvester wieder gefragt. Eine Übersicht nach Berichten über Feuerwehreinsätze in ganz Südbaden:

Viele kleinere Brände, aber keine schweren Vorfälle. So lautet die Silvesterbilanz der Feuerwehr Freiburg. Zwischen dem Abend des Silvestertags und den frühen Morgenstunden des Neujahrstags rückten die Einsatzkräfte im Stadtgebiet zu knapp 40 Brandeinsätzen aus. Nach Angaben der Feuerwehr blieben größere Schäden ebenso aus wie Übergriffe oder gezielte Angriffe mit Feuerwerk auf Einsatzkräfte.

Der Großteil der Einsätze betraf Kleinbrände, darunter brennende Müllbehälter, Unrat und Hecken. Zudem wurden zwei Balkonbrände sowie mehrere ausgelöste Brandmeldeanlagen registriert. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte in mehreren Fällen ein Übergreifen der Flammen auf Gebäude oder Fahrzeuge verhindert werden. Darüber hinaus leisteten die Einsatzkräfte an zwei weiteren Stellen technische Hilfe.

Laut dem Amt für Brand- und Katastrophenschutz lagen die Einsatzzahlen unter denen des Vorjahres. Die umfangreichen Vorbereitungen hätten sich erneut bewährt. Dank einer vorausschauenden Einsatzplanung sei es trotz zahlreicher paralleler Notrufe gelungen, alle Einsatzstellen zügig und professionell abzuarbeiten.

Neben der regulären Besetzung der Hauptfeuerwache durch die Berufsfeuerwehr waren auch mehrere Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr im gesamten Stadtgebiet in erhöhter Einsatzbereitschaft. Die Feuerwehr Freiburg zieht insgesamt eine positive Bilanz des Jahreswechsels.


Zwei größere Brände haben die Silvesterbilanz der Feuerwehren im Landkreis Emmendingen geprägt. Zwischen dem frühen Abend und den Morgenstunden rückten die Einsatzkräfte zu insgesamt 17 Einsätzen aus. Nach Angaben der Feuerwehr handelte es sich überwiegend um Kleinbrände, ausgelöste Brandmeldeanlagen, unklare Feuermeldungen sowie First-Responder-Einsätze.

Besonders gefordert waren die Feuerwehren rund um Vörstetten und Emmendingen. In Vörstetten entwickelte sich ein Dachstuhlbrand, der bis zur Alarmstufe B4 hochgestuft wurde. Neben der örtlichen Feuerwehr waren auch Kräfte aus Reute, Denzlingen und Emmendingen im Einsatz. Der Rettungsdienst unterstützte die Maßnahmen vor Ort.

In Emmendingen kam es zudem zu einem Scheunenbrand. Hier waren alle Abteilungen der Feuerwehr Emmendingen im Einsatz. Unterstützt wurde die Brandbekämpfung durch die Feuerwehr Teningen mit einer Drehleiter, da das Emmendinger Fahrzeug zeitgleich beim Einsatz in Vörstetten gebunden war. Auch Polizei und DRK waren vor Ort.

Beide Großeinsätze wurden durch den Kreisbrandmeister und seine Stellvertreter begleitet. Zur Sicherstellung des Brandschutzes im übrigen Kreisgebiet wurde die Feuerwehr Kenzingen mit ihrer Drehleiter in Alarmbereitschaft versetzt, ein Einsatz war jedoch nicht erforderlich.

Der Kreisbrandmeister sowie der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands danken allen Einsatzkräften für ihren Einsatz zum Jahreswechsel.


Ein Wohnungsbrand beschäftigte kurz nach Mitternacht die Feuerwehr Lörrach. Insgesamt rückten die Einsatzkräfte in der Silvester- und Neujahrsnacht zu zwölf Einsätzen im Stadtgebiet aus. Neben mehreren kleineren Bränden durch Feuerwerkskörper kam es auch zu technischen Hilfeleistungen.

Nach Angaben der Feuerwehr brach gegen 00.26 Uhr ein Brand an einem Balkon im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses im Bereich Willi-Eichin-Straße und Am Anger im Stadtteil Haagen aus. Die Flammen griffen bereits auf die zugehörige Wohnung über. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Die betroffene Wohnung ist derzeit jedoch nicht bewohnbar. Verletzt wurde niemand.

Während der gesamten Nacht waren ehrenamtliche und hauptamtliche Kräfte aller Abteilungen der Feuerwehr Lörrach im gesamten Stadtgebiet von Lörrach im Einsatz. Ziel war es, die Sicherheit der Bevölkerung rund um den Jahreswechsel zu gewährleisten.

Die Feuerwehr zieht insgesamt eine ruhige, aber arbeitsreiche Silvesternacht und wünscht der Bevölkerung ein sicheres neues Jahr.

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