Wie verändern künstliche Intelligenz, Drohnen und autonome Waffensysteme den Krieg? Darüber diskutiert die Europaabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann am 5. Oktober an der Hochschule Offenburg. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie menschliche Kontrolle über den Einsatz militärischer Gewalt erhalten bleiben kann.
Die Vorsitzende vom Ausschuss für Sicherheit und Verteidigung im Europäischen Parlament eröffnet den Abend mit einem Impulsreferat. Anschließend bringt Prof. Gerhard Schreiber von der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg eine sozial- und technikethische Perspektive in die Diskussion ein.
Thematisiert werden unter anderem autonome Systeme, die Ziele zunehmend selbst erkennen, klassifizieren und auswählen können. Die Veranstalter wollen dabei der Frage nachgehen, wer für Entscheidungen verantwortlich ist, wenn technische Systeme immer stärker in militärische Abläufe eingebunden werden.
Auch internationale Regeln für autonome Waffen und die politische sowie rechtliche Begrenzung der Technik sollen zur Sprache kommen. Das Publikum kann sich mit eigenen Fragen an der Diskussion beteiligen.
Die Veranstaltung unter dem Titel „Wer kontrolliert den Krieg von morgen?“ läuft am Montag, 5. Oktober, von 18 bis 20 Uhr an der Hochschule Offenburg in der Badstraße 24. Die Teilnahme ist kostenlos, die Zahl der Plätze jedoch begrenzt. Anmeldungen sind bis zum 21. September möglich.
Veranstalter ist die Evangelische Akademie in Baden in Kooperation mit der Hochschule Offenburg.
Bild: Deutscher Bundestag, Leon Kuegeler, photothek








